Wo Handwerk nicht auf den Mund gefallen ist

Wettbewerb Erzgebirgisches Wort des Jahres 2019 zum Thema "Handwerk" gesucht

Erzgebirge. 

Erzgebirge. Der Erzgebirgsverein sucht gemeinsam mit der Freien Presse das Erzgebirgische Mundartwort des Jahres 2019. Dazu lädt Carmen Krüger als Kulturwartin des Erzgebirgsvereines ein: "Wir haben diesmal das Erzgebirgische Wort des Jahres unter das Thema 'Handwerk' gesetzt. Dieses Motto ist so vielseitig, interessant und natürlich auch humorvoll. Deshalb lautet es ja auch: 'Unner Arzgebirg - wo Handwerk nicht auf den Mund gefallen ist'. Ich bin mir sicher, dass auch diesmal wieder spannende Worte herauskommen. Ganz bestimmt sind auch welche darunter, die man heute gar nicht mehr spricht. Wir freuen uns auf jeden Vorschlag und rufen Einheimische aber auch Gäste der Region auf, ihren Vorschlag für ein im Erzgebirge bekanntes und gebräuchliches Alltagswort einzureichen. Für den in Mundart gepflegten Begriff ist eine kurze hochdeutsche Beschreibung hinzuzufügen."

Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 2. September 2019. Die Vorschläge sind per vorbereiteter Aktionskarte des Erzgebirgsvereins oder als Postsendung an die Geschäftsstelle des Erzgebirgsvereins, Markt 6, in 08289 in Schneeberg zu richten. Auch die Freie Presse, Lokalredaktion Annaberg, Markt 8 in 09456 Annaberg-Buchholz, nimmt die Vorschläge gern entgegen. Möglich ist die Einsendung der Lieblingswörter ebenfalls via Email an: info@erzgebirgsverein.de oder red.annaberg@freiepresse.de. Aus den Zusendungen wird eine Jury aus Mundartautoren, Sprachwissenschaftlern, Journalisten und Künstlern die 10 beliebtesten Wörter aussuchen.

Öffentlichkeit stimmt ab

Per Online-Abstimmung können alle Interessierten im Oktober ihre Stimme einem dieser zehn ausgewählten Wörter geben. Zur Abschlussveranstaltung am 10. November im Haus des Gastes Thum wird der Siegerbegriff bekannt gegeben.