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Zwischen Realität und Spiegelung

Faszinierend Simone Stahn präsentiert in 25 ausgewählten Werken ihre Schlösserliebe

Marienberg. 

Marienberg. Märchenhafte Schlösser, geheimnisvolle Herrenhäuser und historische, sagenumwobene Burgen zählen zu den großen Leidenschaften von Simone Stahn. Als Hobbyfotografin fängt sich solche Bauwerke gern mit ihrer Kamera ein. Doch die Werke in einer Schublade schlummern zu lassen, wäre schade.

Daher entschloss sie sich zu einer Ausstellung unter dem Titel "Schlösserliebe". So wird ein Teil ihrer Arbeiten - 25 Schlösser und Herrenhäuser in Sachsen, Thüringen, Bayern, Hessen, Baden Württemberg, Brandenburg und Sachsen-Anhalt derzeit in den Räumlichkeiten der Frauenarztpraxis von Dipl.-Med. Veikko Stahn in Marienberg, Poststr. 5, präsentiert. Sie entstanden im Rahmen einer Schlössersafari.

Das perfekte Motiv muss vorbereitet werden

"Ich liebe diese Bauwerke. Mich fasziniert ihre Architektur. Ganz gleich, ob von außen oder im Inneren - sie nehmen mich mit auf eine Reise in die entsprechenden Epochen", schwärmt die ehemalige Kinderkrankenschwester. Bevor sich Simone Stahn ans "Knipsen" macht, studiert sie u. a. die Wettervorhersagen an den ausgewählten Zielen. Stimmen die Voraussetzungen, macht sie sich mit Ehemann Veikko auf den Weg, welcher oftmals viele Autostunden umfasst. Die Fotos zeigen ausschließlich Schlösser, die sich im Wasser spiegeln.

Praxispatienten sind begeistert

"Grandiose Aufnahmen. Ich kann mich gar nicht sattsehen. Ich habe mir gleich Notizen gemacht, denn ich möchte einige davon unbedingt besuchen", schwärmte eine Patientin. "Genau das ist das Ziel meiner Schau. Ich möchte die Betrachter auf die Schönheiten der Kulturgüter im eigenen Land aufmerksam machen. Dabei reicht ein Tagestripp, um mal die Seele baumeln zu lassen und Einblicke ins Schlossleben vergangener Tage zu erhalten", so Frau Stahn.

Im Alltag gilt sie als die gute Seele der Praxis. Das Fotografieren interessiert sie schon lange. Seit geraumer Zeit betreibt sie es intensiver. Der Grund: Wie tausende anderer Menschen musste sie eine schwere Krankheit durchmachen. Ihr Hobby hat ihr geholfen, nach vorne zu schauen und die Schönheiten des Lebens wieder in sich aufzunehmen.



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