Förderung für Straßenbau und Abriss

Interview mit dem Bürgermeister von Claußnitz, Günter Hermsdorf

Claußnitz. 

Zu 2012 und vor allem zu den Vorhaben in diesem Jahr sprach Uwe Schönberner mit dem 61-jährigen Claußnitzer Bürgermeister Günter Hermsdorf.

Herr Hermsdorf, wie schätzen Sie für Claußnitz das Jahr 2012 ein, und wie ist die aktuelle Situation in der Gemeinde?

Das vergangene Jahr war für die Gemeinde Claußnitz ein sehr gutes. In Claußnitz und auch in den Ortsteilen konnten umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden, so am Sportplatz in Claußnitz und an zwei Brücken in Diethensdorf und Markersdorf. Außerdem konnte in Diethensdorf der 1. Bauabschnitt des grundhaften Ausbaus der Rathausstraße abgeschlossen werden. Die Kosten dafür lagen bei knapp 468.000 Euro, wobei es eine 75-prozentige Förderung durch das Programm Ländliche Entwicklung gab. Es wurde auch der Radweg zwischen Claußnitz und Diethensdorf asphaltiert und an der Staatsstraße S 241 zwischen Claußnitz und Altmittweida die Nebenflächen, die Beleuchtung und die Bushaltestellen gebaut. Da unsere Gemeinde ihre Buchhaltung auf Doppik umgestellt hat, wird der 2013er Haushalt in diesem Jahr erst später endgültig stehen.

Hat das Einfluss auf die geplanten Investitionen in diesem Jahr, und welche werden das voraussichtlich sein?

Wir haben zwar noch keinen bestätigten Haushalt 2013. Es ist aber vorgesehen, dass die Arbeiten an der Rathausstraße in Diethensdorf weitergehen. Diese kosten voraussichtlich noch einmal 546.000 Euro. Auch hier ist eine 75-prozentige Förderung zugesagt. Weiterhin ist der Abriss der Industriebrache der ehemaligen Groma in Markersdorf geplant, allerdings nur, wenn die Fördermittel kommen.

Woran wird in diesem Jahr noch gearbeitet?

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Aufstellen eines Hochwasser-Risikomanagement-Planes für den Dorfbach in Röllingshain, Claußnitz und Markersdorf. Er wird von einem Ingenieurbüro aus Chemnitz in Abstimmung mit der Landesdirektion Sachsen erarbeitet und soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Die Kosten dafür betragen 157.000 Euro.