Freiberg: Es geht vorwärts mit dem Radweg

Unterzeichnung Verträge wurden unter Dach und Fach gebracht

Freiberg/Hilbersdorf. 

Freiberg/Hilbersdorf. Die Straße, welche Freiberg mit Hilbersdorf verbindet ist für Radfahrer schon immer eine echte Herausforderung gewesen, vor allem in Bezug auf ihre Gefährlichkeit. Es verwundert also nicht, dass schon seit vielen Jahren die Anlegung eines Radweges entlang der Strecke ein Herzenswunsch vieler ist, die Strecken gerne auf Fahrrädern zurücklegen. Doch immer wieder wurde das Projekt hinausgezögert. Hauptargument war dabei die Tatsache, dass die, ebenfalls seit Jahrzehnten erhoffte und noch immer nicht gebaute Ortsumgehung Freibergs bei Realisierung die Straße und somit den Radweg kreuzen würde.

 

Die Menschen gehen auf die Straße

Erst eine große Demonstration im vergangenen September, an der rund 400 Menschen teilnahmen, führte zum Umdenken. Gemeinsam mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr suchten Freiberg und die Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf nach Wegen. "Dabei unterstützte uns vor allem der Landtagsabgeordnete Steve Ittershagen", erklärt Heiko Dreyer von der Interessengemeinschaft Radweg. Mit vereinten Kräften konnte ein tragbares Konzept erarbeitet werden, welches eine zweiteilige Anlegung des Weges linksseitig von Hilbersdorf aus ermöglicht. Das erste Drittel wird vom Landesamt ausgeführt, welches die Hoheit dafür aber an Freiberg abgegeben hat.

Nachdem das Amt schon unterschrieben hat wurden die entsprechenden Verträge in der vergangenen Woche nun auch von Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger und René Straßberger, Bürgermeister von Bobritzsch-Hilbersdorf, signiert. "Es wäre jetzt spekulativ, von Zeiträumen zu reden", sagte Holger Reuter, Baubürgermeister von Freiberg. "Wir werden den Weg aber zügig weitergehen ohne ihn zu verlangsamen." Zumindest für das erste Drittel der Strecke werden die Baukosten bislang mit rund 200.000 Euro beziffert.