Naturschützer sind aktiv

Natur Brutstätten von Schleiereulen werden erfasst

Weiditz . Seit August 2018 sind Ute Lippmann und Marion Gringer von der Naturschutzstation Weiditz im Auftrag des Landkreises in der Region unterwegs um den Bestand der Schleiereulen zu erfassen. Dabei arbeiten sie eine Liste mit zirka 60 bekannten Brutstätten ab. "Es gilt zu überprüfen, ob die Brutkästen noch existieren und ob sie benutzt werden. Wenn möglich reinigen wir sie", berichten die beiden Frauen, die bereits einige Kirchen beispielsweise in Oberelsdorf, Obergräfenhain, Crossen und Beerwalde besucht haben. Viele Hinweise kommen auch aus der Bevölkerung, besonders in der Region Leisnig/Döbeln haben Naturfreunde Beobachtungen gemacht. Interessant ist auch noch ob sich das Verbreitungsgebiet, der als stark gefährdet eingestuften Art, bis nach Freiberg und ins Erzgebirge erstreckt. Noch bis März wollen die Mitarbeiterinnen allen Anfragen möglichst nachgehen, dann muss die Brutzeit beachtet und Störungen vermieden werden.

Buden bauen, Spurensuche und Holz bearbeiten

Derweil steht das Veranstaltungsprogramm in der Einrichtung fest. Los geht es mit der Betreuung von Schülern in den Winterferien. Auf zirka 15 Mädchen und Jungen bereiten sich die Mitarbeiterinnen ab 18. Februar täglich von 8 bis 15 Uhr vor. "Der Tagesablauf richtet sich nach den Wünschen der Kinder je nachdem ob sie zum ersten Mal oder schon mehrmals hier waren. Am beliebtesten ist das Stromern im Gelände, Buden bauen im Wald, Spurensuche im Schnee und Arbeiten in der Holzwerkstatt", weiß Stationschefin Angela Schubert zu berichten. Eine Anmeldung dafür auch für einzelne Tagen ist erforderlich. Am 22. Februar 19 Uhr zeigt die Ortsgruppe Topfseifersdorf vom Nabu Sachsen mit Unterstützung der Naturschutzstation einen Film über "Oasen in der intensiven Landwirtschaft" im Rochlitzer Burgstraßentheater.

Zum zweiten Mal erfolgt am 30. März ein Frühjahrsputz in der Station. "Im letzten Jahr kamen knapp 20 Leute und haben uns tatkräftig unterstützt, darüber waren wir sehr froh. Es wurde viel erledigt", stellt die Chefin fest, die auf eine ähnliche Beteiligung im März hofft. Denn es gibt im Garten, den Rabatten, am Erlebnispfad und einigen anderen Stellen einiges zu tun, was die Mitarbeiter alleine nicht schaffen.