Sie sind auf den Ernstfall vorbereitet

Übungen Extremsituationen werden in Freiberg geprobt

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Bei der Katastrophenübung im Oktober zeigen sich die KKH-Mitarbeiter gut vorbereitet. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Für ein Haus wie das Kreiskrankenhaus Freiberg gibt es auf der einen Seite den sogenannten Alltag, der schon allein aufgrund der vielen Aufgaben im Gesundheitsbereich nie mit dem normalen Alltag anderswo verglichen werden kann.

Auf der anderen Seite ist da aber auch die Möglichkeit, dass es irgendwann einmal zu einer größeren Katastrophe kommen kann, ganz gleich welcher Art. Auch darauf muss man vorbereitet sein und mit theoretischen Schulungen ist es in einem solchen Fall nicht getan. Deshalb finden regelmäßig entsprechende Übungen statt.

Feuer im Krankenhaus?

In der ersten Jahreshälfte etwa wurde durchgespielt, welche Abläufe greifen müssen, bricht im Kreiskrankenhaus selbst ein Feuer aus. Nicht nur die Mitarbeiter waren in die Übung involviert. Es kamen auch die Feuerwehren Freibergs, das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk zum Einsatz.

Am 21. Oktober fand eine Übung anderer Art statt. Hier ging es darum, wie man funktioniert als Teil eines großen Notfallnetzes. Simuliert wurde eine Gasexplosion in Mittweida. Um das Szenario so realitätsnah wie nur möglich zu gestalten, kamen rund 100 Darsteller zum Einsatz, welche die vielen Verletzten mimten.

19 Verletzte wurden gezählt

Das Kreiskrankenhaus Freiberg mit seiner Notfallstation war eines der Zentren dieser Übung. Etwa 19 "Verletzte" wurden hier versorgt. Dabei gab es eine breite Palette verschiedener Verletzungen, von relativ einfachen Brüchen bis hin zu einem Polytrauma, also mehreren Schädigungen auf einmal.

Mit hoher Konzentration und ebenso viel Können wurde die Ausnahmesituation gemeistert. Niemand wünscht sich ein solch schreckliches Geschehen, aber ausschließen kann man es eben nicht. Im Kreiskrankenhaus Freiberg zeigt man sich aber auch darauf sehr gut vorbereitet.