Ein einziger Bürgermeister-Kandidat für Fraureuth

Wahl Rathauschef hofft auf hohe Wahlbeteiligung

Fraureuth. 

Fraureuth. Am Sonntag sind die Einwohner der Gemeinde Fraureuth aufgerufen, an die Wahlurnen zu treten und über einen neuen Bürgermeister abzustimmen. Da außer Amtsinhaber Matthias Topitsch kein anderer Kandidat angetreten ist, dürfte der Ausgang der Wahl absehbar sein.

"Natürlich ist es für die Bürger und die Demokratie immer günstiger, unter mehreren Kandidaten auswählen zu können. Für mich persönlich bedeutet der Umstand, als einziger Anwärter auf das Bürgermeisteramt ins Rennen zu gehen, auch ein stückweit Bestätigung dafür, in den zurückliegenden Jahren zusammen mit der Verwaltung und dem Gemeinderat eine ordentlich Arbeit geleistet zu haben", sagte der 57-jährige, der seit 2005 auf dem Chefsessel im Fraureuther Rathaus sitzt.

Das Wichtigste ist, nie den Kontakt zu den Menschen zu verlieren

Trotz seiner Einzelkandidatur wünscht er sich, dass am Sonntag möglichst viele Einwohner der Gemeinde von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Der CDU-Kommunalpolitiker sieht das auch als eine Art Stimmungsbarometer. "Natürlich kann man es nie allen Leuten Recht machen. Bei meiner Arbeit steht für mich grundsätzlich das Wohl der Gemeinde und der Menschen, die hier leben, im Vordergrund. Das war so und das soll auch so bleiben", betonte er.

Seiner erneuten Kandidatur seien reifliche Überlegungen vorangegangen. "Ich klebe nicht an meinem Stuhl. Aber ich habe den Ehrgeiz, die eine oder andere Sache, die ich mit angeschoben habe, auch mit zu Ende zu bringen." Augenzwinkernd bezeichnet sich Matthias Topitsch selbst gerne als kommunalpolitischen Dino. Immerhin hat er seit 1986 im heutigen Fraureuther Gemeindegebiet als Bürgermeister und Hauptamtsleiter schon viel Rathausluft geschnuppert. Seine Maxime dabei: Nie den Kontakt zu den Menschen und das Gespür für ihre Bedürfnisse und Belange verlieren.