Ernste Corona-Lage: Limbach-Oberfrohna will härter durchgreifen

Maßnahmen Einige haben es noch nicht verstanden

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Die verschärften Verordnungen von Land und Landkreis Zwickau sehen ausdrücklich vor, dass in und vor Geschäften, auf Parkplätzen, vor und in Schulen, in öffentlichen Gebäuden, auf Spielplätzen, in öffentlichen Parkanlagen, in Einkaufsstraßen und auf öffentlichen Plätzen strikte Maskenpflicht besteht. Zudem dürfen sich höchstens noch fünf Leute aus zwei Hausständen treffen.

Das heißt konkret, dass sich eben nicht fünf Leute aus fünf Hausständen treffen dürfen. Die Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna ist für die Kontrollen normalerweise nicht zuständig. Es liegt aber ein Amtshilfeersuchen des Landkreises vor, entsprechende Kontrollen durchzuführen. Weiter ist die Landespolizei für Kontrollen legitimiert. "Wir haben bisher festgelegt, dass unsere Kontrollorgane bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht oder bei Überschreitung des Ansammlungsgebotes in der Regel eine Verwarnung aussprechen. Da sich nach wie vor einige Einwohner nicht an die klaren Regeln halten wollen, werden wir ab Montag dazu übergehen, Bußgeldverfahren einzuleiten, um eine Verhaltensänderung zu erreichen", mahnt Jesko Vogel.

"Die Verfahren werden dann von der Landkreisverwaltung als zuständige Behörde geführt, wir melden lediglich die Adressdaten weiter. Ich wollte solche rigiden Maßnahmen eigentlich vermeiden, aber die Praxis und die weiter steigenden Fallzahlen lassen leider keine schwächeren Maßnahmen mehr zu. Ich muss hier nochmals an Ihre Mitwirkung appellieren. Wirken Sie bitte auch auf Ihre Kinder ein. Es kann nicht sein, dass sich nach wie vor Jugendliche in großen Gruppen treffen. Offensichtlich ist hier der Ernst der Lage noch nicht erkannt. Viele Mitbürger bringen schon große persönliche Opfer durch Verzicht auf persönliche Interessen, Sport, Gewerbeausübung." Laut dem Oberbürgermeister gilt es jetzt, einen erneuten harten Lockdown unter allen Umständen zu vermeiden. Da müssen alle, auch die Zweifler, im Sinne des Gemeinwohls mitziehen.