Experten untersuchen: Warum brannte das Werk in Glauchau?

Feuer 76 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen

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Nach dem Großbrand dauern die Ermittlungen zur Brandursache an. Foto: Kretschel

Glauchau. Die Experten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Ursache des Brandes im ehemaligen Dalichow-Werk in Glauchau aufgenommen.

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, teilt die Polizei mit. Mit konkreten Ergebnissen sind die Ermittler - auch fünf Tage nach dem Brand - noch nicht an die Öffentlichkeit gegangen. 76 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren kämpften gegen die Flammen.

Die Helfer wurden am Donnerstag um 17.15 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Floriansjünger loderten die Flammen bereits aus dem Dach, informierte Stadtwehrleiter René Michehl. Er entschied sich deshalb zusätzlich zur Alarmierung der Ortsfeuerwehren aus Reinholdshain und Wernsdorf.

Die Feuerwehrleute mussten drei parallele Schlauchleitungen aufbauen, um das Wasser vom Lungwitzbach zur Einsatzstelle zu pumpen. Erst gegen 21.30 Uhr war das Feuer gelöscht. Trotzdem mussten einige Retter bis zum Freitagvormittag am Einsatzort bleiben, wo sich in den Nachtstunden immer wieder Nachlöscharbeiten erforderlich gemacht haben.

"Das Gebäude wurde stark beschädigt. Der Schaden ist noch nicht zu beziffern", teilt Polizeisprecher Raimund Lange mit. Die Lungwitztalstraße war während den Löscharbeiten voll gesperrt.