Länderübergreifendes Projekt geht in die Finalrunde

Kooperation Berufsschulen arbeiten eng zusammen

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. In diesem Monat hat ein länderübergreifendes Projekt wieder ein großes Stück in Richtung Zielgerade zurückgelegt: Die Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule (BSZ) Limbach und der Landesberufsschule im österreichischen Pinkafeld geht in die finale Runde. "Unter dem Motto 'Epochen der Baugeschichte' widmen wir uns schon länger verschiedenen Gebäuden der Region", informierte Matthias Stemmler.

"Neben der Artiseda oder der Oberfrohnaer Lutherkirche stand besonders die Neue Kirche von Wolkenburg im Mittelpunkt." Laut dem Außenstellenleiter des BSZ wurden besonders die großen Fenster des imposanten Gebäudes oberhalb der Zwickauer Mulde zum Schwerpunkt der Arbeit. Davon wurde in Limbach ein Modell per Hand sowie mit dem 3-D-Drucker gefertigt. Ein weiteres entstand mittels 5-Achs-CNC-Fräsmaschine.

Die Holztechnik im Mittelpunkt

Die fertigen Resultate werden in beiden Schulen ausgestellt. Parallel dazu wurden auch Arbeitsblätter entwickelt, die sich weiteren Gebäuden widmen und im Unterricht in Technik und Geschichte verwendet werden können. "Das Besondere an unserer Zusammenarbeit, die auf über 20 Jahren Kontakt basiert, ist die gelebte Integration", betont Stemmler. "Neben Schülern des Technischen Gymnasiums hatten wir auch Schüler aus dem Bereich Gesundheit und Soziales dabei. Dazu waren das Berufsgrundbildungsjahr sowie Tischlerlehrlinge aus beiden Schulen involviert."

Es wird auch einen kleinen Film geben, der die erfolgreiche Zusammenarbeit näher vorstellt. Dieser wird nach Beendigung des Projekts am 30. September im Kabel-Journal zu sehen sein. Das mehrjährige Projekt wird von der EU finanziell gefördert. Am heutigen Mittwochabend findet eine Infoveranstaltung für Bau- und Oberflächentechnik statt. Ab 18 Uhr sind vor allem Ober- und Förderschüler mit und ohne Abschluss angesprochen. Im Mittelpunkt steht die Holztechnik.