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Limbach-Oberfrohna: Ab nächster Woche erfolgen am FELS die Schulanmeldungen

Schule Im dritten Jahr mit noch mehr Schülern

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Am kommenden Mittwoch erhalten die sächsischen Viertklässler ihre Bildungsempfehlung. Mit dieser melden sie sich an einer weiterführenden Schule ihrer Wahl an. In der Großen Kreisstadt wird das hauptsächlich auf dem Postweg erfolgen. Im Freien Evangelischen Limbacher Schulzentrum (FELS) wartet man ab dem 11. Februar auf die neuen Schüler für den Oberschul- und den Gymnasialweg. "Bei uns kann man sich am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, am 15. Februar zur gleichen Zeit und am Tag darauf von 9 bis 12 Uhr anmelden", teilte Sandy Hänsel mit. Laut der Vorstandsvorsitzenden benötigt man dafür die Bildungsempfehlung im Original,  die Schulanmeldebestätigung zur Rückgabe an die Grundschule (wenn vorhanden)  sowie den Impfpass des Kindes zur Einsicht (Original) oder eine Impfbefreiung als Nachweis des Masernschutzes.

Enge Kommunikationsarbeit

Für das kommende Schuljahr peilt man Klassenstärken von etwa 23 Schülern an, um auch Kindern innerhalb der Einrichtung einen Wechsel ermöglichen zu können. Die aktuell vier Klassen mit gut 80 Schülern werden von zwölf Lehrern begleitet. Obwohl die Kinder noch ein bis zwei Jahre an der provisorischen Einrichtung am Wasserturm lernen werden, bevor sie in das künftige Hauptgebäude an der Chemnitzer Straße umziehen können, ist die Nachfrage nach Plätzen hoch: "Als kleine Schule setzen wir weiter auf den engen Kontakt zu den Familien, rege Kommunikation und eine familiäre Atmosphäre", betonte Marcel Kunze. "Wir sind eine evangelische Bekenntnisschule, der christliche Glaube durchzieht unseren Alltag - er prägt ihn." Unabhängig davon ist laut dem stellvertretenden Schuleiter der Glaube der Familie des Kindes kein Aufnahmegrund, die Teilnahme an allen Veranstaltungen der Einrichtung im Schulalltag ist jedoch Pflicht.

Homeschooling mit positivem Feedback

Wann es wieder einen solchen Alltag geben kann, weiß man auch beim FELS nicht. Deswegen hatte man alles daran gesetzt, den Kindern die Zeit im "Homeschooling" so angenehm wie möglich zu machen: "Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem online-Unterricht gemacht. Zwar haben wir Lehrer auch unsere Zeit gebraucht, bis wir eingearbeitet waren, aber jetzt klappt es wirklich gut", bemerkte Kunze. Bis zu acht Mal pro Woche soll den Schülern solch ein Angebot unterbreitet werden, die anderen Aufgaben sind online eingestellt. Wenn die Kinder keine entsprechende Technik zu Hause hatten, bekamen sie von der Schule ein Laptop gestellt. Der Lehrer ist stolz auf das Vollbrachte: Während die Kinder am Anfang eher verspielt an die neue Art Schule herangegangen waren, haben sie sich inzwischen eingewöhnt - so gut, dass inzwischen sogar Gruppenarbeit online angeboten werden kann.