Neue Ideen für das Daetz-Centrum?

Streit Mugler-Stiftung würde sich gern einbringen

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Das derzeit geschlossene Daetz-Centrum sorgt weiterhin für Diskussionen. Zum einem wird die nächste Gerichtsverhandlung im Rahmen der Klage der Stadtverwaltung gegen die Daetz-Stiftung, die allerdings erst im Januar stattfindet, mit Spannung erwartet. Denn dann könnte eine Entscheidung der Räumungsklage erfolgen. Die Stadt hat Stifter Peter Daetz verklagt, weil bisher weder eine Einigung über eine Neuausrichtung noch die Räumung der Ausstellungsflächen möglich waren. Das Daetz-Centrum in seiner jetzigen Form und Ausrichtung kann und will sich die Stadt nicht mehr leisten.

Gute Ansätze aber keine Einigung

An einer Neuausrichtung mitwirken würde gern die Mugler-Stiftung des Oberlungwitzer Unternehmers Albrecht Mugler. "Es gab schon vor zwei Jahren Gespräche", sagt Albrecht Mugler, der durchaus gemeinsame Ziele der beiden Stiftungen sieht. Gute Ansätze seien daher vorhanden gewesen, eine Einigung gab es allerdings leider nicht. Die Entwicklung des Daetz-Centrums, den Gerichtsstreit zwischen Stadt und Stiftung sowie die mangelnde Kompromissbereitschaft von Peter Daetz bedauert Albrecht Mugler.

Daetz stellt sich quer

Für den modernen Neubau des Daetz-Centrums hat er ein neues Konzept entwickelt. Eine umfangreiche Ausstellung mit Werken von Siegfried Otto-Hüttengrund könnte hier präsentiert werden. Als Bildungsangebot kämen Workshops rund um die Themen Kunst und Holz hinzu. Momentan können diese Ideen nicht realisiert werden, weil dafür Exponate der Daetz-Stiftung aus dem Foyer geräumt werden müssten. Das hat Peter Daetz bisher abgelehnt.