Nur ein Haufen Schutt bleibt übrig

Abbruch Plattenbauten am Mannichswalder Platz sind verschwunden

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Die Crimmitschauer Innenstadt soll weiter an Attraktivität gewinnen. Auf diesem Weg haben jetzt aber zunächst die Abrisskolonnen den Ton angegeben. So zeugen im Bereich des Mannichswalder Platzes derzeit nur noch Schuttberge von den einst dort stehenden Plattenbauten. Jetzt müssen die Überbleibsel des Wohn- und Geschäftshauses abtransportiert werden. Allerdings verliefen die Arbeiten in diesem Jahr nicht wie geplant an einem Stück. Grund war eine Mobilfunkantenne, für die erst ein neuer Standort in der Nähe gefunden werden musste. Das führte letztendlich zu einer gut dreimonatigen Zwangspause.

Crimmitschau verändert sich

Der eine oder andere frühere Bewohner dürfte die Abrissarbeiten möglicherweise etwas wehmütig verfolgt haben. Schließlich ist damit für so manchen Einwohner auch ein Stück seiner Lebensgeschichte verschwunden. Auf der anderen Seite stehen die Befürworter, die darin eine gute Chance sehen, Crimmitschaus Stadtbild nachhaltig aufzuhübschen. Wie groß das Interesse daran ist und welche vielfältigen Ideen es hierzu gibt, zeigte sich Mitte Juni beim Tag der Städtebauförderung. Im Rahmen einer Ausstellung im Zentrumsbüro sowie einer Reihe verschiedener Innenstadtgeschäfte wurden Vorschlägen aus dem Mal- und Ideenwettbewerb "Crimmitschaus Zentrum im Wandel der Zeit" präsentiert.

An dem Wettbewerb beteiligt hatten sich Einzelpersonen, aber auch Jugendliche der Käthe-Kollwitz-Schule. Im Rathaus gibt es indes bereits Vorstellungen, wie mit den freien Flächen verfahren werden soll. So könnte ein Parkplatz entstehen. Dadurch wäre beispielsweise eine merkliche Entspannung der Parkplatzsituation bei Veranstaltungen im Theater erreichbar.