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Verkehrssicherheitstag auf dem Sachsenring war wieder ein voller Erfolg

Event Viele Besucher beim 20. Sächsischen Verkehrssicherheitstag

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Trotz nach wie vor hoher Temperaturen und 1-A-Badewetter war auch der nun schon 20. Sächsische Verkehrssicherheitstag auf dem Sachsenring ein voller Erfolg. So lautete die Kurzeinschätzung von Stephan Werner, der im Auftrag des Veranstalters Freistaat Sachsen bzw. des letztendlich erneut mit der Umsetzung betrauten Landratsamtes des Landkreises Zwickau an der Spitze des Organisationsteams stand.

"Klar war das Wetter eigentlich fast schon zu schön, für so eine Veranstaltung, aber mit zwischen 9.000 und 10.000 Besuchern sind wir wieder sehr zufrieden. Es ist ja kein Volksfest im eigentlichen Sinn, denn es geht um die Verkehrssicherheit, und diesbezüglich ist das Interesse nach wie vor ungebrochen. Bei den Mitfahrgelegenheiten bildeten sich phasenweise sogar recht lange Schlangen", ging der 63-jährige Orga-Chef aus St. Egidien resümierend noch etwas ins Detail.

Da der erste Sächsische Verkehrssicherheitstag 1998 auf der 1995 eingeweihten multifunktionalen Anlage Sachsenring stattfand, ergibt sich schnell die Frage, wieso man nun 20 Jahre später "nur" die 20. Ausgabe feierte? Auch dazu hat Stephan Werner eine Erklärung: "2006, als die Fußball-WM in Deutschland stattfand, mussten wir irgendwie pausieren."

Bewusstseinserweiterung zum Thema Straßenverkehr

Wie dem auch sei, mit über 40 Aussteller und Mitaussteller, die sich primär im Fahrerlager 1 und der Boxengasse des Grand-Prix-Kurses aufgereihte hatten und präsentierten, lag man auch diesbezüglich wieder auf dem Niveau der Vorjahre. Auf der Start- und Ziel-Geraden sowie etlichen Nebenflächen gab es viel Interessantes und alles, was für Verkehrsteilnehmer wichtig ist bzw. wichtig genommen werden sollte.

Da waren zum Beispiel die Vorführungen und Demonstrationen bei der Verkehrswacht, der Polizei, dem ADAC, der DEKRA, dem DRK, der Feuerwehr sowie weiteren Vereinen und Organisation. Sie alle leisteten ihre Beiträge, das Bewusstsein für das Thema Straßenverkehr und Sicherheit zu schärfen. Neben dem Kernthema Verkehrssicherheit und dem umsichtigen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer wurden aber auch artverwandte Sonderthemen, wie zum Beispiel die aufstrebenden Elektromobilität und hochmoderne Fahrassistenzsysteme aufgegriffen.

Übungen für den Ernstfall

Eher zur Belustigung wurden Besucherrundfahrten mit Bussen sowie fast schon schizophrener Weise bei an die 30 Grad Celsius Fahrzeugen des Winterdienstes um die Grand-Prix-Rennstrecke angeboten. Ebenfalls gut angenommen wurde der Überschlag- und der Frontalcrash-Simulator der Landesverkehrwacht Sachsen. Und wenn schon auf dem Sachsenring eine Veranstaltung stattfindet, darf der Motorsport natürlich nicht fehlen. So wussten auf der Start- und Zielgeraden junge Mini- und Pocket-Biker und Motocross-Kids des AMC Sachsenring un des MSC Thurm zu begeistern.



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