Vorsicht vor dem Riesen-Bärenklau!

Natur Ausbreitung der giftigen Pflanze soll möglichst weit eingedämmt werden

Zwickau. 

Zwickau. Beeindruckend groß und dabei so gefährlich - das ist der Riesen-Bärenklau. In Zwickau wird der giftigen Pflanze derzeit wieder der Kampf angesagt. Mitarbeiter des Tiefbauamtes und des Garten- und Friedhofsamtes sind seit Mitte Mai im Stadtgebiet unterwegs, um flächenhaft eine weitere Ausbreitung der giftigen Pflanze zu verhindern. Ihre Einsatzgebiete sind vor allem in Marienthal, Auerbach, Schneppendorf, Planitz und Oberrothenbach. Heike Reinke informierte: "Soweit bekannt, befinden sich die weitaus größten Bestände in den Gewerbegebieten nördlich und südlich der Reichenbacher Straße."

Alle Pflanzenbestandteile, besonders aber der Pflanzensaft, enthalten phototoxisch wirkende Furocumarine. Diese Inhaltsstoffe werden bei Berührung der Pflanze durch die Haut aufgenommen und verursachen insbesondere bei Sonnenbestrahlung schwere Hautentzündungen. Besonders wichtig ist das Entfernen der Blüten, um die Reproduktion der Bestände zu verhindern. Die Blüten werden gesammelt und in einer Kompostieranlage thermisch behandelt, um die Keimfähigkeit der Samen dauerhaft zu zerstören. Heike Reinke erklärte: "Auch alle Grundstückseigentümer sind zur Bekämpfung dieser Pflanze aufgerufen!"