Es quakt wieder am Straßenrand

Amphibienschutz Ehrenamtler retten die Kröten vor der Straße

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Ute Lippmann bei der Kontrolle der Fangeimer entlang der Schutzzäune. Foto: Andrea Funke

Wechselburg. In den nächsten sechs Wochen müssen täglich Mitarbeiter der Naturschutzstation Weiditz einen morgendlichen Rundgang entlang der knapp einen kilometerlangen Krötenzäune in Elsdorf und nahe Wechselburg unternehmen.

Dabei werden die rund 80 Fangeimer kontrolliert und wenn vorhanden, die darin gesammelten Tiere sicher über die Straße transportiert. Ute Lippmann weiß aus ihrer zehnjährigen Erfahrung, dass die meisten Erdkröten, Molche, Gras- und Springfrösche bei feuchter und warmer Witterung auf ihre Wanderschaft zum Laichgewässer gehen.

"Da sind dann schon mal 20 Tiere in einem Eimer. Mir gefällt diese Arbeit, der Tag kann nicht schöner beginnen", berichtet Ute Lippmann, zu deren Aufgabe auch die akribische Auflistung der gefundenen Tiere gehört.

Im Landkreis Mittelsachsen wurden an vielen Hauptkonfliktstellen stationäre Amphibienleiteinrichtungen errichtet und als Ergänzung an 28 Konfliktpunkten mobile Leiteinrichtungen. Der Aufbau erfolgte Anfang März durch die Werkstatt des Referates Naturschutz und Landwirtschaft des Landratsamtes, ehrenamtliche Helfer und Naturschutzverbände.



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