Freiberg: Erster Baggerstich vollführt

Messeplatz Wissenschaftskorridor nimmt Konturen an

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Staatsminister Georg Unland setzt den ersten Baggerbiss auf dem neuen Uni-Gelände. Foto: TU Bergakademie

Freiberg. Das ließ sich Professor Georg Unland nicht nehmen. Den ersten Baggerbiss zur Umgestaltung des ehemaligen Freiberger Messeplatzes zu einem wichtigen Teil des Campus der TU Bergakademie in der vergangenen Woche vollzog der Sächsische Finanzminister, früher selber einmal Rektor der Ressourcenuniversität, selbst.

Bauarbeiten sollen Uni und Stadt verbinden

Er machte seine Sache am Steuerknüppel der Baggers sehr gut, was ein brauchbares Omen sein sollte für die kommenden Arbeiten, mit denen der seit langem geplante Wissenschaftskorridor, der das Universitätsgelände deutlich enger mit der Stadt Freiberg verbinden soll, weitere Konturen annehmen wird.

Nach der Grundsteinlegung für den Hörsaal für Wirtschaftswissenschaften und Mathematik am Schlossplatz ist dies innerhalb kürzester Zeit ein weiterer wichtiger Schritt zur Vollendung des Korridors. Damit sind nun auch die Zeiten des Messeplatzes endgültig vorbei.

Der Parkplatz muss einem Hörsaalzentrum und der neuen Universitätsbibliothek weichen

Er wurde in der Vergangenheit nicht nur als Parkfläche genutzt, sondern vor allem als Rummelplatz während des Bergstadtfestes oder für die jährlichen Walpurgisfeuer. Als Ausgleich für zugesagte Zahlungen hatte die Stadt Freiberg das Gelände dem Freistaat überantwortet. Nun entstehen hier die Neubauten des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung, sowie das Hörsaalzentrum und die neue Universitätsbibliothek.

Finanzminister Unland und der Rektor stehen hinter dem Projekt

"Die Bauvorhaben stellen ganz wesentliche Bausteine im Kontext des Wissenschaftskorridors dar", so Finanzminister Unland. "Um jedoch seiner Rolle als attraktiver Verbindung etwa zum Flanieren zwischen Campus und Stadtzentrum gerecht werden zu können, gehören auch Freianlagen mit einer hohen Aufenthaltsqualität dazu."

Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie, zeigte sich überzeugt, dass sich die neuen Gebäude hervorragend in den Wissenschaftskorridor eingliedern werden.



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