Planetariums-Leiter zieht gute Bilanz

Planetarium Besucher mit Einrichtung zufrieden

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Hat als Leiter des Planetariums und der Sternwarte viel zu tun: Jens Kandler. Foto: A. Bauer

Drebach. Ein positives Fazit des Jubiläumsjahres 2016 im Drebacher Planetarium hat dessen Leiter Jens Kandler gezogen. "Es ist sehr gut gelaufen", sagte er vor Gemeinderäten. Im vergangenen Jahr feierte die Einrichtung an der Milchstraße nicht nur den 30. Jahrestag der Eröffnung, sondern auch die Modernisierung und Wiedereröffnung der Bildungs- und Freizeitstätte vor 15 Jahren.

Knapp 18.000 Besucher sahen sich 2016 insgesamt 264 Veranstaltungen im Planetarium an. Das entspricht einem durchschnittlichen Besuch von 39 Gästen pro Veranstaltung. Das sei eine sehr hohe Auslastung und eine Erhöhung zum Vorjahr, erklärte Jens Kandler. 2015 kamen auf eine Veranstaltung durchschnittlich 35 Besucher. Die Eigeneinnahmen des Hauses beliefen sich im vergangenen Jahr auf 99.000 Euro. Erstmals hätten in einem Jahr komplett die neuen, erhöhten Eintrittspreise gegriffen, sagte Jens Kandler.

Zufriedenheitsumfrage fiel gut aus

Eine Befragung der Besucher habe zudem hohe Zustimmungswerte ergeben, berichtete der Leiter der Einrichtung. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) aller Gäste wolle das Planetarium mit Sternwarte weiterempfehlen, fast ebenso viele (67 Prozent) seien zufrieden mit ihrem Besuch gewesen, sagte er. Besonders gut ausgelastet sei das Peter Maffay-Programm "Tabaluga und die Zeichen der Zeit" gewesen. 67 Besucher kamen pro Veranstaltung, um die Abenteuer des kleinen, grünen Drachen zu erleben. Das sei ein sehr guter Wert, schätzte Kandler ein. Diese hohe Auslastung sei jedoch auch nötig, da die Gemeinde dieses Programm eingekauft habe, fügte Bürgermeister Jens Haustein erklärend hinzu. Eine Zahl zu den Kosten dafür nannte er nicht.

Erfolgreich seien auch die Sonder-Veranstaltungen, die das Planetarium zum Valentinstag anbiete, erklärte Jens Kandler. Das Musikprogramm "Traumzeit" habe die Einrichtung selbst entworfen. Sowohl 2016 als auch in diesem Jahr sei das Planetarium dabei voll besetzt gewesen.



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