132 Oldtimerliebhaber waren dabei

Event 21. Pöhlbergpreis des ADAC findet großen Anklang

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Dem DKW-Fahrer Thilo Schmidt aus Annaberg gelangen auf seiner Maschine, Baujahr 1936, zwei zeitgleiche Läufe. Foto: Thomas Fritzsch

Annaberg-Buchholz. Der Pfingstsamstag stand in Annaberg-Buchholz im Zeichen des populären Pöhlbergpreis-Wettbewerbs des Automobil- und Motorradclubs (AMC) Annaberg-Buchholz im ADAC. Die attraktive Oldtimerfahrt der Gegenwart ist eine Reverenz an die sächsischen Bergmeisterschaften, die Pöhlbergrennen zwischen 1921 und 1928. Trotz schlechter Wetterprognosen stellten sich bei der 21. Auflage 132 Oldtimerfreunde bei Sonnenschein der Herausforderung der Oldtimerfahrt bei einer 12-Prozent-Steigung hinauf zum Berg-Plateau.

Besucher konnten die Oldtimer ausgiebig bestaunen

Zwischen den zwei Läufen gab es traditionell die glanzvolle Rundfahrt durch die Innenstadt von Annaberg-Buchholz. Im Anschluss nutzten die Besucher die Gelegenheit auf dem Kätplatz, die Oldtimer genau in Augenschein zu nehmen, bevor es zurück zum Start am Fuß des Pöhlberges ging, wo sich bereits zahlreiche Zuschauer und der Streckensprecher Jens Gärtner positioniert hatten.

Der Dippoldiswalder brachte bereits das 20. Mal in Folge mit dem Mikro in der Hand den Zuschauern mit seinem Fachwissen die einzelnen Fahrzeuge näher. Wie immer stieg er zum Schluss selbst in seinen Skoda S100. Vom AMC nahm er diesmal einen Pokal entgegen für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. Die Fahrer manövrierten die Oldtimer gefühlvoll bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h die zwei Kilometer hinauf zum Berggipfel.

Vierbeiniger Mitfahrer erschwerte den Start

Mit zwei identischen Zeiten wurde Michael Fischer aus Crottendorf auf einer MZ ES150 zum Sieger erklärt. Thilo Schmidt aus Annaberg-Buchholz auf seiner DKW SB200 schaffte ebenfalls zweimal die begehrte Null und wurde Zweiter. Lothar Weinhold aus Buchholz kam auf seinem hubraumschwachen Mofa mit seinem Hund im Gepäckträger leider nicht vom Start weg. Nachdem er seinen vierbeinigen Sozius zur kurzzeitigen Betreuung abgegeben und damit Gewicht reduziert hatte, bekam er den Pokal für die schwierigste Bezwingung des Pöhlberges.