17. Int. Supercross Chemnitz

Motorsport Der jüngste Starter fährt zweimal aufs Podest

Die 17. Auflage des Supercross in der Messe Chemnitz vergangenen Freitag und Samstag mit den Protagonisten der Szene bot auch eine Plattform für den Nachwuchs. Für die hubraumschwächste Klasse SX5 hatten sich 12 sächsische Starter qualifiziert. Der Jüngste im Feld am Samstag war Domenik Klemm. Der 8-Jährige aus Großolbersdorf vom Team MC-MEK/Enduro Fleischer ist in dieser Saison Vizemeister in der Sachsenmeisterschaft und in der LVMX Dritter in der 50ccm-Klasse geworden. "Domenik war im Freien Training Zweiter, im Zeittraining Erster und im ersten Rennen wieder Zweiter.

Die volle Halle hier spornt natürlich die Kids enorm an. Im zweiten Lauf will er noch einmal angreifen", sagte Vater Stefan optimistisch, dessen Sohn ein weiteres Mal mit Platz 3 auf dem Podest stand. Bereits am Freitag hatte der Venusberger Maxim Günther vom Team KTM Sturm in der Klasse SX4 seinen Auftritt. Der 11-Jährige fährt bereits seit er drei Jahre alt war Motocross. Im Alter von 6 Jahren folgten die ersten Meisterschaftsläufe in der 50ccm-Klasse.

Jetzt fährt der Schüler im dritten Jahr die 65er-Maschine. Beim Hallen-Supercross erlebte er nun seine Premiere. Und obwohl die 8 Runden außerordentlich anspruchsvoll und kräfteraubend waren, hatte der 11-Jährige die Anstrengungen dank der guten Kondition gut weggesteckt. "In Sachsen war er Fünfter. Damit konnten wir hier in Chemnitz starten. Mit Gesamtplatz 4, das heißt, zweimal Platz 4, sind wir mit dem, was er unterm Hallendach gezeigt hat, absolut zufrieden", sagte Vater Jens.