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Die Imker freuen sich über Zuwachs im Januar 

Imker Stollberger Verein zählt 30 Mitglieder

Stollberg. 

Stollberg. Mit Bienen blüht die Landwirtschaft: Der Imkerverein Stollberg kooperiert mit den Landwirten. So zum Beispiel auch mit der Agrargenossenschaft Lößnitz-Stollberg, die mittlerweile Mitglied ist. Der Imkerverein selbst zählt aktuell 30 Mitglieder. Karl Seidel gehört zum Vorstand des Vereins und erklärt: "Die Mitglieder haben wir in einem sehr großen Gebiet, das von Chemnitz bis Aue reicht und von Auerbach bis nach Hohndorf."

Was den Dorfchemnitzer freut: "Wir werden im Januar neue Mitglieder aufnehmen, die sich jetzt schon bei uns gemeldet haben." Im Verein werden von den Imkern unzählige Bienenvölker gehalten. Roland Bach aus Gablenz ist Imker und gehört zum Verein. Er sagt: "Im Durchschnitt hat ein Imker zwischen sechs und acht Völker." Er selbst hat wesentlich mehr - in Summe sind es 30 Völker. Früher waren es sogar einmal 80 Völker.

Jeder Imker muss bei der Tierseuchenkasse gemeldet sein

Neueinsteiger, die mit der Imkerei beginnen, so die Experten, haben in der Regel zwei bis drei Völker. Was den Vereinsmitgliedern am Herzen liegt, ist ein ganz wichtiger Fakt in Fragen Bienenhaltung. Roland Bach sagt: "Es muss jeder Imker unbedingt gemeldet sein und zwar bei der Tierseuchenkasse. Es gibt die sogenannte amerikanische Faulbrut, eine ganz schlimme Bienenkrankheit. Das ist ein Ansteckungsherd, denn Bienen von anderen Völkern stecken sich dort an und verteilen die Krankheit weiter, die sich negativ auf die Bienen auswirkt." Dass es ein solches Krankheitsbild gibt, sollte jeder Imker wissen, so Bach und sich im Fall der Fälle entsprechend verhalten. Im Verdachtsfall der Bienenseuche gibt es eine Anzeigepflicht.



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