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EHV verliert knapp gegen Hamm-Westfalen

Handball Auer Handballer haben sich gut verkauft gegen eine der Spitzenmannschaften der Liga

Lößnitz. 

Lößnitz. Auch wenn der EHV Aue sein Auswärtsspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen verloren hat, zeigt sich Manager Rüdiger Jurke nicht unzufrieden. Die Auer haben sich wacker geschlagen und am Ende waren es lediglich drei Tor - beim 25:28 (10:12) ertönte der Schlusspfiff.

Der Start wurde verschlafen

"Im Durchschnitt gewinnt Hamm seine Heimspiele mit acht Toren Unterschied", so Jurke: "In der ersten Halbzeit standen wir in der Abwehr richtig gut." Das einzige Manko an der ersten Halbzeit sei gewesen, dass man einige Chancen, sowohl vom Kreis als auch von außen vergeben hat. Erik Töpfer habe dem Torhüter vom Hamm nachgestanden. Den Start hat man etwas verschlafen. Die Gastgeber konnten in den ersten fünf Minuten mit drei Toren davonziehen. Erst in der 9. Minute gab es das erste Tor der Auer zum 3:1. Erst beim 8:7 (26.) durch Julius Schroeder sind die Auer nah rangekommen. Die Auer haben sich gut verkauft. Eine Minute vor der Halbzeit hat es auf Auer Seite eine rote Karte für Julius Schroeder gegeben. "Er hat einen Gegenspieler im Gesicht getroffen und dafür gab es Rot", erklärt Jurke. Mit zwei Toren Minus ging es beim 12:10 in die Kabine. Danach sind die Auer dran geblieben, haben durch Petr Slachta sogar erstmals in der Partie den Ausgleich zum 13:13 (33.) geschafft und sind durch Adrian Kammlodt in Führung gegangen beim 13:14 (35.) und konnten auf 14:16 (38.) erhöhen. Bis zur 41. Minute lag an in Front, wenn auch knapp. Dann haben die Hausherren zum 17:17 (42.) ausgeglichen. In Folge hat es ein ständiges Hin und Her gegeben, was die Führung angeht.

"Wenn man so nah dran ist, will man auch gewinnen"

Zehn Minuten vor Schluss hat Kevin Lux nach drei Zeitstrafen die Rote Karte gesehen und musste das Parkett verlassen. Bis zum Schluss ist es spannend geblieben - letztlich hatte der ASV Hamm-Westfalen die besseren Argumente. "Wir haben ein tolles Spiel geliefert und hätten am Ende sogar einen Punkt verdient", resümiert Rüdiger Jurke: "Wenn man so nah dran ist, will man auch gewinnen, klar, aber es sollte nicht sein."

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