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Intensives und Überraschendes

Planungen Neun neue Spieler, einer gelungener Coup und eine heiß diskutierte Entlassung

In einer Woche startet der FC Erzgebirge Aue in die Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Damit endet die lange Vorbereitungszeit, die am 13. Juni für die Schützlinge von Cheftrainer Pavel Dotchev begonnen hat. Die Vorbereitung hatte es diesmal ganz schön ins sich: Bisher 13 Testspiele, darunter jenes am vergangenen Mittwoch gegen den Bundesligaabsteiger und jetzigen Ligakonkurrenten Hannover 96 (3:3), und zehn Tage Trainingslager im osterzgebirgischen Höckendorf. Das weiß auch Kapitän und Torwart Martin Männel: "Das lässt sich mit der Vorbereitung vor einem Jahr gar nicht vergleichen." Viel intensiver, viel härter sei in diesem Sommer trainiert worden.

Personell war in der Mannschaft einiges in Bewegung. Statt der angekündigten drei bis maximal vier Neuverpflichtungen, haben neun Spieler im Lößnitztal angeheuert. Genau genommen stehen sogar zehn neue Profis auf der Gehaltsliste, weil man um die Anforderungen der DFL zu erfüllen, Zeugwart Tommy Käßemodel zum vierten erforderlichen Local Player machte. Dabei handelt es sich um Profis, die aus dem eigenen Nachwuchs stammen.

Zu den echten Neuverpflichtungen gehört unter anderem Mittelfeldspieler Clemens Fandrich, der nach einem Jahr in der Schweiz, nach Sachsen zurückkehrte. Auch Leistungsträger Pascal Köpke, der als Leihspieler entscheidenden Anteil an der souveränen Drittliga-Rückrunde hatte, konnte fest verpflichtet werden. Eine personelle Überraschung war die vorerst letzte Neuverpflichtung: Mittelfeldspieler Mirnes Pepic, der einen Vertrag bis 2019 erhalten hat. Den 20-Jährigen sieht Trainer Pavel Dotchev als Perspektivspieler.

Doch so spannend die Kaderfindung war, eine Personalie überschattete alles: Die Entlassung von Sportdirektor Steffen Ziffert erhitzte die Gemüter. Bis heute wird heftig über die Gründe spekuliert.



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