Kombinierer Eric Frenzel wieder im Aufwind

Wintersport Seefeld-Triple reißt erstmals Norweger an sich - Vinzenz Geiger auf Platz drei

Das Nordic Combined Triple im österreichischen Seefeld in Tirol ist seit 2014 jährlich einer der Höhepunkte im Weltcup in der nordischen Kombination. Nur 2019 fand das Triple wegen der Weltmeisterschaften in Seefeld im französischen Chaux-Neuve statt, wo sich der Österreicher Mario Seidl als Gesamtsieger einschrieb. Seitdem 2014 der Wettkampf ins Leben gerufen wurde, hatte sich vier Mal in Folge Eric Frenzel als Gesamtsieger in die Geschichtsbücher eingeschrieben.

Im letzten Februar gelang es dem dreifachen Familienvater aus Geyer, der aber mittlerweile im oberpfälzischen Flossenbürg zu Hause ist, bei der WM Gold auf der Großschanze und Gold im Team-Sprint gemeinsam mit Fabian Rießle sowie Silber in der Mannschaft mit Fabian Rießle, Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger zu holen. Mit diesen Erfolgen ist und bleibt Eric Frenzel der "König von Seefeld". Ein Hotel in Seefeld hat ihm zu Ehren eine Suite nach ihm benannt, die er am vergangenen Wettkampfwochenende auch gleich selbst bewohnte. Doch in der aktuellen Weltcupsaison steckt irgendwie der Wurm drin.

Der Knackpunkt ist, wie bei seinen Mannschaftskollegen auch, das Springen. Gelingt das, ist der starke Läufer mit ganz vorn zu finden. Wenn da nicht die Norweger wären, die mit Jarl Magnus Riiber einen dominierenden Kombinierten haben. Der 22-Jährige gewann am Wochenende auch das Seefeld-Triple souverän. Doch auch für den 31-jährigen Eric Frenzel geht es im Springen deutlich bergauf. Nach drei strapaziösen Wettkampftagen stand er auf Platz 5.

Der 22-jährige Oberstdorfer Vinzenz Geiger, der vor Seefeld den Norweger Riiber bereits zweimal im Weltcup besiegen konnte, landete in der Gesamtwertung mit Platz 3 verdient auf dem Podest. Eric Frenzels Vereinskollege Terence Weber beendet das Seefeld-Triple, wo wieder zahlreiche Fans aus seiner Heimatstadt Geyer für Stimmung sorgten, auf Platz 15.