Landesamt denkt nicht an Straßensanierung

Kritik Ortsdurchfahrt Venusberg wird nur repariert

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Auf einem Abschnitt der Gelenauer Straße w erden Autofahrer vor dem schlechten Zustand der Trasse gewarnt. Foto: Sandra Häfner

Venusberg. Als vor etwa zehn Jahren die Ortsdurchfahrt Venusbergs - eine Kreisstraße - von Gemeindeamt bis Ortsausgang Richtung Scharfenstein grundhaft ausgebaut wurde, hoffte die damalige Bürgermeisterin Kathrin Sieber, dass auch der Rest der Ortsdurchfahrt bald saniert wird. Doch das wenige hundert Meter lange Stück zwischen der Kreuzung am Gasthof bis zum Ortsausgang nach Gelenau ist eine Staatsstraße. Deshalb ist eine andere Behörde, das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, für die Trasse zuständig. Damals hieß es, dass ein Bau der S 230 nicht vorgesehen sei.

Auch heute, ein Jahrzehnt später, ist eine Sanierung der Gelenauer Straße sei nicht geplant, sagte Bürgermeister Jens Haustein im Gemeinderat. Das hätten Gespräche zwischen Straßenmeisterei und Landesamt ergeben.

Notwendig wären einige Baumaßnamen

Stattdessen soll die Straßenmeisterei die schadhaften Stellen dieses Jahr reparieren, kündigte er an. Das Landesamt hält sich bedeckt. Eine Anfrage wird nur mit einem Satz beantwortet. Eine Planung für Arbeiten an der S 230 gebe es nicht, bestätigt eine Sprecherin der Behörde kurz. Zu Gründen, warum nicht gebaut wird, geht sie trotz einer Frage nicht ein.

Dabei scheint eine Sanierung der Trasse durchaus dringend zu sein. Denn auf einem Abschnitt der Gelenauer Straße wird mittels eines Verkehrsschildes mit der Aufschrift "Straßenschäden" vor dem maroden Zustand des Verkehrsweges gewarnt. Ein Grund für eine Sanierung der Straße scheint das aber doch noch nicht zu sein.