Nach mehr als 10 Jahren: Rennrodler wechselt in den Bob

erfolgreich Maximilian Illmannns erster Auftritt auf vier Kufen

Der erfolgreiche Nachwuchs-Rennrodler Maximilian Illmann wollte dem Eiskanal treu bleiben, doch die Sportart wechseln und tauschte vor nunmehr fast zwei Jahren den Schlitten gegen einen Bob. Auch hier will er sich etablieren und Erfolge wie als Rennrodler einfahren. Der 21-Jährige ist zweimal Deutscher Meister, gewann mehrere Jugend-Weltcups. Im Doppel mit Tobias Heinze fuhr er bei der Juniorenweltmeisterschaft im lettischen Sigulda auf Platz 5, im Juniorenweltcup stand für die beiden als bestes Ergebnis Platz 2 zu Buche.

Erstes Bobrennen am vergangenen Wochenende

Bereits mit 6 Jahren war er dem Rennrodelsport in seiner Geburtsstadt Zwickau verfallen. "Ich bin dann ab Klasse 6 auf das Sport-Internat nach Oberwiesenthal gewechselt. Und nach meinem Schulabschluss bin ich aus trainingstechnischen Gründen nach Chemnitz gezogen", erinnert sich Maximilian Illmann, der jetzt im BSC Sachsen Oberbärenburg organisiert ist, der nur einen Steinwurf vom Altenberger Eiskanal entfernt stationiert ist. Denn der Bobsport reizte ihn zunehmend und so stieg er im Herbst 2017 von zwei auf vier Kufen um. Sein erstes Bobrennen innerhalb der Deutschen Meisterschaft mit den Größen dieses Sports fand vergangenes Wochenende auf seiner Heimbahn, dem Altenberger Eiskanal, statt.

Illmann mehr als zufrieden

"Im Vierer sind wir auf Platz 6 gefahren, konnten aber zeigen, dass wir definitiv nicht zum Spaß hier sind. Wir konnten gut mithalten und sind mal eben gut 1,2 Sekunden schneller gefahren als im Training. Die Zeiten zeigen, dass unser Team auf dem besten Weg ist, sich weiter nach vorn zu arbeiten. Im Zweier lagen wir nach Lauf 1 sogar völlig überraschend vor Lochner auf Platz 3. Leider konnten wir den Platz im zweiten Lauf nicht verteidigen und fielen auf einen für uns richtig starken 4. Platz zurück, der dennoch wie ein Sieg für uns ist", sagte der 21-Jährige zufrieden, der sich nun gezielt auf die kommenden Aufgaben vorbereiten kann. Die Entscheidung, ob er und seine Crew im Europacup starten, fällt bereits am Wochenende.