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Chemnitz

Notfallambulanz soll umgebaut werden

Veränderungen Baulich und personell legt das Auer Helios Klinikum noch eine Schippe drauf

Aue. 

Aue. Die Notfallambulanz am Helios Klinikum in Aue wird umgebaut. Das hat auch den Hintergrund, dass der gemeinsame Bundesausschuss eine Änderung in der Notfallversorgung beschlossen hat. Künftig wird es ein System mit drei Stufen geben. "Da wir ein sehr breit aufgestelltes Klinikum sind mit vielen Strukturen, die wir vorhalten, haben wir die Chance, die umfassende und damit die höchste Versorgungsstufe in der Notfallversorgung abzubilden", erklärt Geschäftsführer Marcel Koch. Eine Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass die Notfallaufnahme unter eine eigenständige Leitung gestellt wird. Diesen Schritt ist man bereits gegangen.

Seit Anfang des Monats ist die Notfallambulanz eigenständig geführt und Dr. Kerstin Seyring ist dort die neue leitende Oberärztin. Zuletzt war sie in den Kliniken Erlabrunn als Oberärztin der Klinik für Viszeralchirurgie tätig und hat selbst Erfahrung als Notärztin. Jetzt geht es noch darum, die Notfallambulanz baulich zu verändern. In dem Zusammenhang ist das Auer Klinikum in den Kosten- und Investitionsplan des Freistaates aufgenommen worden.

Millionenförderung

In Aussicht gestellt ist eine Fördersumme von 6,2 Millionen Euro für den Umbau. Derzeit sei man in der Planungsphase, so Koch und nach seinen Aussagen soll der Umbau möglichst zeitnah beginnen. Der Bereich soll unter anderem mit einem zweiten Schockraum ausgestattet werden.

In der Klinik für Innere Medizin II gibt es ebenfalls einen personellen Zuwachs. Dort ist mit Dr. Nikolaos J. Zarmpis, M.Sc. seit Anfang Oktober ein hoch spezialisierter Thoraxchirurg tätig. "Diesen Bereich gestalten wir autarker, um die medizinische Qualität zu schärfen", sagt Koch. Zarmpis war zuletzt Leiter der Abteilung Thoraxchirurgie am Universitäts-Klinikum Frankfurt am Main. In Aue will er die Patientenversorgung weiter optimieren.



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