Offroad-Fahrer stellen sich Bedingungen

Sächsischer Offroad Cup MC Amtsberg ist Ausrichter des Finales

Lob seitens der Fahrer und zahlreicher Zuschauer ernteten am vergangenen Samstag Rainer Gläß und die Mitstreiter des MC Amtsberg, die, nachdem sie bereits eine Woche vorher mit einer Sonderprüfung zum Klassiker "Rund um Zschopau" (RuZ) beitrugen, nun das Finale im Sächsischen Offroad Cup (SOC) erfolgreich ausgerichtet hatten. Da sich die Rennserie in der Szene seit Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut, ist sie mittlerweile fest etabliert. Unter den Fahrern ist sie aufgrund der Unkompliziertheit beliebt. "Man kommt früh hin, meldet sich an und fährt los. Es herrscht ein freundschaftliches und kumpelhaftes Klima. Das volle Starterfeld widerspiegelt auch ein moderates Startgeld, das sich noch jeder leisten kann", sagte der 30-jährige DEM-Fahrer Daniel Hänel. Nun gastierte die hochkarätige Serie in der Amtsberger Region. 247 Teilnehmer, vom Einsteiger über Hobby- und Lizenz-Fahrer, hatten auf der rund 8,5 Kilometer-Piste aufgrund von Regen und Schnee der letzten Tage mit dem Schlamm zu kämpfen. Am Nachmittag wurde es über die 3-Stunden-Distanz dank zunehmend trocknerer Strecke etwas besser. Trotzdem blieb keinem der Offroader Zeit zu Verschnaufen. Wie auch dem "RuZ"-Sieger, E2-Fahrer Marco Neubert aus Affalter, der zwar Dominanz bewies. Doch auch der Gäste-Klasse-Teilnehmer musste einige Male von seiner Honda unfreiwillig steigen. Am flottesten war das Duo aus der DEM Nick Emmrich aus Borstendorf und Bruno Wächtler aus Herold unterwegs. Sie gewannen die Teamwertung, indem die beiden es als einzige auf 14 Runden brachten. Da sie das ganze aber als Training nutzten, starteten sie außerhalb der Wertung. Damit ging der Sieg mit 13 gefahrenen Runden an Daniel Hänel und Morris Schneider, die mit 7 Siegen und einem Platz 4 in 8 Rennen den Titel fest in der Tasche haben. "Es war richtig brutal," so der DEM-Fahrer.