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Starter haben ihre Runden gedreht

Event Motorsport der Extra-Klasse auf dem Zschorlauer Dreieck

Zschorlau. 

Zschorlau. Was Motorsportfans jetzt drei Tage lang in Zschorlau erlebt haben, ist historischer Rennsport der Extraklasse gewesen. Der 1. Auer MSC im ADAC hat bei der 23. Auflage des Zschorlauer Dreieckrennens 268 Starter inklusive Doppelstartern gezählt. Vereinschef Rainer Pommer sagt, die Grand-Prix-Klasse sei ordentlich besetzt gewesen durch namhafte Fahrer und auch der DKW-Sonderlauf, der erstmalig gestartet worden ist, sei ein Höhepunkt gewesen. Bei den Autogrammstunden hat dichtes Gedränge geherrscht. Fans haben sich Fotos und Bücher signieren lassen. Pommer zeigt ich zufrieden: "Die Resonanz der Fahrer ist sehr positiv. Es gibt bereits Anfragen fürs kommende Jahr."

Das Wetter hat in Zschorlau dieses Jahr auch mitgespielt. Doch die sommerlichen Temperaturen vielen auch zu schaffen gemacht. So hat Lokalmatador Heinz Rosner, der mit seiner MZ unterwegs gewesen ist, am Sonntag-Nachmittag beim letzten Lauf gesundheitliche Probleme bekommen, was einen Sturz zur Folge hatte. Der 80-Jährige aus Hundshübel ist mit dem Hubschrauber ins Heinrich-Braun-Krankenhaus nach Zwickau geflogen worden. Nach den ersten Rückmeldungen gehe es Heinz Rosner soweit ganz gut. Bereits am Samstag hatte sich ein Fahrer aus Gera verletzt, der sich durch einen Sturz einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hat. Mit Martin Wimmer ist in Zschorlau ein ehemaliger Motorradrennfahrer und der spätere Mitinhaber und Geschäftsführer des ehemaligen Motorradherstellers MZ am Start gewesen. Wimmer hatte fürs Wochenende eine Yamaha TZ 350 D Baujahr 1978 vom Thalheimer Lothar Neukirchner zur Verfügung gestellt bekommen. Wimmer sagt: "Es ist jetzt 17 Jahre her, dass ich zuletzt auf einer richtigen Rennmaschine gesessen habe. Von daher ist es schon etwas Besonderes."



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