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Stricken für den guten Zweck

Spende Handarbeitsgruppe Reitzenhain legt sich für Bedürftige ins Zeug

Reitzenhain. 

Reitzenhain. Wieder geht es mit großen Schritten auf die schönsten Wochen des Jahres zu und erneut haben die Frauen der Handarbeitsgruppe Reitzenhain gestrickt und gehäkelt, um für Kinder und Jugendliche in einer der ärmsten Regionen Rumäniens warme Sachen zu fertigen. Hunderte Teile, im Einzelnen Jacken, Pullover, Socken, Mützen, Schals, Bettschuhe, Pulswärmer und Loops, kamen zusammen und werden mit Andreas Bräuer vom Heimatverein Mildenau in Kürze nach Rumänien transportiert. Unterstützung erhielten die Handarbeitsfrauen zudem von weiteren fleißigen Strickerinnen aus Zöblitz und Pobershau.

Ist eine Ladung abgeholt, machen sich die Frauen sofort an das Werk für das Folgejahr. Und auch Herr Bräuer und Helfer treten seit Jahren die Reise mit Hilfsgütern nach Rumänien an. Vieles wird dorthin gebracht. Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel, Bettzeug und mehr. Elektrische Geräte sind jedoch kaum darunter, weil die Bevölkerung in den betreffenden Landstrichen noch nicht einmal Strom hat. Die Frauen der Reitzenhainer Handarbeitsgruppe wohnen in Reitzenhain, Kühnhaide, Rübenau und Olbernhau. Sie treffen sich einmal pro Monat in den Vereinsräumen des ehemaligen Rathauses von Reitzenhain, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen, Erfahrungen auszutauschen und mal gemütlich zu schwatzen. Ansonsten strickt jede zu Hause fleißg weiter.

Momentan zählt die Gruppe 17 Damen im Alter von 30 bis 80. Sie stricken auch nicht nur für Rumänien. Für die Neugeborenenstation in Freiberg wurden ebenfalls viele Söckchen gefertigt. Ein Dankeschön den vielen Spendern von Wolle. Eines haben die Frauen jedoch auf dem Herzen: "Wir würden uns über Nachwuchs bzw. Interessierte in unseren Reihen (auch ohne Vorkenntnisse) freuen."



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