Vater verpasst fast keine Partie

Stürmer Pascal Köpke schätzt die Unterstützung seiner Familie

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Pascal Köpke hat seine Torflaute überwunden. Foto: Carsten Wagner

Aue. Andy Köpke, Tortwarttrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, verpasst kaum ein Spiel seines Sohnes im Erzgebirgsstadion. Sehr gern sitzt die Torwartlegende zwischen den Fans und drückt seinem Sohn Pascal die Daumen. Und Sohnemann freut sich über die Unterstützung: "Das puscht schon zusätzlich, wenn die Familie da ist. Sie versuchen auch jedes Spiel dabei zu sein."

Gerade in den Zeiten, da Köpkes Torgefahr etwas abgeflaut war, sei die Familie und speziell der Vater eine wichtige Stütze gewesen.

"Er hat mir immer wieder Mut zugesprochen, als es nicht so lief. Das ist natürlich nicht einfach, das weiß er selber", sagt Pascal Köpke, der seine Torflaute überwunden hat. Der 21-Jährige hat für die Veilchen in dieser Saison bisher zehn Tore erzielt.

Junger und hungriger Trainer

Seinen neuen Coach, Domenico Tedesco, schätzt Stürmer Köpke sehr: "Er ist ein junger, hungriger Trainer." Er analysiere jeden Gegner ganz genau, erarbeite mit dem Team einen Matchplan und sorge dafür, dass dieser auch umgesetzt werde.

Richtig viel Spaß machen die Spiele vor heimischer Kulisse: "Jetzt, da die andere Seite zugebaut ist, wird es immer lauter im Stadion. Die Fans peitschen uns richtig nach vorn." Für die Mannschaft sei es sehr wichtig, dass sie die Fans im Rücken hat. Gegen die roten Teufel dürfte die lila-weiße Wand am Sonntag erneut stehen.