Verkehrschaos: 40 LKW stecken auf Autobahnzubringer fest

Wetter Schulen bleiben geschlossen - Feuerwehr im Dauereinsatz

Auf dem Autobahnzubringer von Stollberg nach Scheibenberg, war die Fahrt für 40 LKW Fahrer hier zu Ende. Foto: Andre März

Erzgebirge. Nachdem das Tief Benjamin am gestrigen Mittwoch für chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt hat, ist eine Besserung im Erzgebirge nicht in Sicht. Auch in der vergangenen Nacht schneite es im Erzgebirge weiter. Mittlerweile liegen hier nun 50 Zentimeter Schnee. Dementsprechend gab es auch am späten Abend und in der vergangene Nacht erhebliche Probleme im Erzgebirge.

In vielen Regionen bleiben am heutigen Donnerstag die Schulen geschlossen. Auf unter anderem über Facebook informierte die Gemeinde Sehmatal, dass die Oberschule in Sehma und die Grundschule in Neudorf heute geschlossen bleiben. Eine Notbetreuung wurde dennoch von 7 bis 11 Uhr eingerichtet.

Feuerwehren im Dauereinsatz

Auch gab es durch den Schnee erhebliche Behinderungen auf den Straßen. Vor allem Bäume können das Gewicht nicht mehr tragen und stürzen um, wie bei Oberneuschönberg. Die ganze Nacht mussten die Kameraden zahlreicher Feuerwehren ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen.

In Deutschneudorf stürzte das Dach einer Lagerhalle ein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Auch entstanden erhebliche Schäden am Gebäude. Ob das Gebäude abgerissen werden muss ist noch unklar.

Neben umgestürzten Bäumen, machten auch querstehende LKW den Autofahrern zu schaffen. Auf dem Autobahnzubringer von Stollberg nach Scheibenberg, war die Fahrt für 40 LKW Fahrer hier zu Ende. Viele legten sich hier in Ihre Betten. Auch der Winterdienst kam hier nicht mehr durch und blieb stecken. Dort wo er allerdings durchkam, war der Winterdienst im Dauereinsatz um die Straßen vom Schnee zu befreien.