Weißbach: Zu wenig Platz für Kinder

Pläne Bürgermeister bringt Kita-Neubau ins Gespräch

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Das alte Rathaus in Weißbachs Ortsmitte soll einem Kita-Neubau fürs "Knirpsenland" weichen.Foto: Sandra Häfner

Weißbach. Wie geht es weiter mit der Ortsmitte von Weißbach? Diese Frage beschäftigt den Amtsberger Gemeinderat nachdem entschieden ist, dass das alte Rathaus neben der ehemaligen Schule abgerissen wird.

Krause: "Stoßen an Grenzen"

Doch was soll nach dem für dieses Jahr vorgesehenen Abriss mit dem Grundstück werden? Eine Möglichkeit sei der Neubau einer neuen Kita. "Wir brauchen mehr Platz für die Kinder", sagt Bürgermeister Sylvio Krause. Das Gebäude der Weißbacher Kita "Knirpsenland" befindet sich in der Nähe des alten Rathauses und platzt aus allen Nähten. "Wir stoßen dort an Grenzen", so Krause im Gemeinderat.

Schon lange werden die Weißbacher und Schlößchener Hortkinder nicht im Kita-Gebäude sondern in der benachbarten ehemaligen Schule betreut. Doch hinter der Zukunft dieses Gebäudes steht ebenfalls ein Fragezeichen. Nachdem die Schule Mitte der 2000er Jahre schließen musste, steht es nahezu leer. Zwar schauten sich immer wieder Investoren das Gebäude an, etwa für eine Nutzung als Pflegeheim, doch sie winkten nach Begehungen ab. Zu verwinkelt, zu hohe Umbaukosten, hieß es immer wieder.

Das sagen CDU-Politiker dazu

Krause erklärte, in einem Zeitraum von fünf Jahren eine neue Kita in Weißbach zu bauen. Dafür käme möglicherweise das Areal der alten Schule in Betracht. Die jetzige Kita könne man dann als Vereinshaus nutzen. Auch Gemeinderat Frank Bellmann (CDU) sprach sich dafür aus, über einen Kita-Neubau zu sprechen. "Flure und Treppen im jetzigen Gebäude sind viel zu schmal", so der Bauplaner.

"In der Kita muss was gemacht werden. Und wir brauchen eine Zukunft für die Ortsmitte", so Matthias Thum (CDU). Auf einer Klausurtagung wollen die Gemeinderäte nun über die Gestaltung des Ortskerns sprechen, dabei auch Pläne von Studenten der Landschaftsarchitektur der TU Dresden berücksichtigen.