Wilischthal: Nach fast 30 Jahren brennt wieder Licht

Strassenbeleuchtung Wilischthaler freuen sich über Maßnahme der Gemeinde Drebach

Wilischthal. 

Wilischthal. So schwierig die Zeiten auch gerade sind: Viola Degen ist es wichtig, auch einmal Danke an die Drebacher Gemeindeverwaltung zu sagen. Weil sie am alten Federnwerk im Ortsteil Wilischthal funktionierende Straßenbeleuchtung vermisste, war sie vor einigen Monaten zu Bürgermeister Jens Haustein gegangen. "Die Gemeinde wollte sich kümmern - und sie hat Wort gehalten", sagt die Anwohnerin und ergänzt: "Das verdient Respekt und zeigt, wo ein Wille zur Klärung besteht, ist auch ein Weg." Nicht nur die 61-Jährige sei glücklich, sondern alle der 14 betroffenen Familien, die in diesem Bereich wohnen. "Und dazu kommen ja noch die Jogger und Fahrradfahrer, die hier auch zu späterer Stunde noch vorbeikommen, wenn es schon etwas dunkel ist", betont Viola Degen.

Speziell in der Unterführung an dieser Brücke hätten sich die schlechten Lichtverhältnisse bemerkbar gemacht - abends, aber auch morgens, wenn einige der Anwohner zum nahegelegenen Bahnhof oder zur Bushaltestelle laufen wollten. "Gerade im Winterhalbjahr, wenn es zudem noch glatt werden konnte, war es gefährlich", berichtet die Wilischthalerin. Sie griff zu ihrem Handy oder zu einer Taschenlampe, um sich ohne Sturz ihren Weg zu bahnen. Viele hatten sich bereits an solche Vorgehensweisen gewöhnt, denn seit dem Aus des Federnwerks in den 1990er-Jahren blieb es dunkel.

Die Masten von damals standen aber noch, sie mussten nur noch mit Strom versorgt werden. "Voraussetzung war das Setzen einer neuen Zählersäule", sagt Thomas Berger vom Drebacher Bauamt über die Maßnahme, die nach dem Meistern einiger bürokratischer Hürden vor wenigen Wochen umgesetzt wurde. An einem Masten wurde dabei eine zusätzliche Lampe angebracht, um die Unterführung bei Dunkelheit noch besser einsehen zu können.