Er ist der neue Chef des vogtländischen Verkehrsverbunds

Personalie Michael Barth setzte sich gegen 14 Mitbewerber durch

Auerbach. 

Auerbach. Michael Barth leitet seit 1. Januar die Geschicke des öffentlichen Personennahverkehrs im Vogtland. Er trat wie angekündigt seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Zweckverbandes öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) und der Verkehrsverbund Vogtland GmbH (VVV) an. Gleichzeitig leitet der Plauener damit entsprechend des Geschäftsbesorgungsvertrages den länderübergreifenden Nahverkehrs-Kooperationsverbund EgroNet im Vierländereck Tschechien, Bayern, Thüringen und Sachsen.

Vogtland soll besser in überregionalen Schienenverkehr eingebunden werden

Das Nahverkehrs-Verbundgebiet umfasst die Fläche des Vogtlandkreises, in dem 230.000 Menschen leben. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung, zumal ich weiß, dass ich ein hochmotiviertes Team leiten darf", stellt der neue Chef voran. Die Mitarbeiter hätten bereits zur Einführung des "Vogtlandnetz 2019+" große Fachkompetenz bewiesen. "Vor allem Kathrin Tunger und Sebastian Eßbach gebührt große Anerkennung für ihr außerordentlich umsichtiges Wirken als Geschäftsführer in einer ziemlich komplizierten Zeit", sagt Michael Barth zu Beginn seiner Tätigkeit.

Gleichzeitig bedankte er sich für die Unterstützung bei der Vorbereitung auf die neuen Aufgaben im vogtländischen Nahverkehr. Die Verbandsversammlung des ZVV hatte den 48-Jährigen im Juni als neuen Geschäftsführer bestellt. Er setzte sich gegen 14 Mitbewerber durch. Michael Barth ist verheiratet und Vater eines Kindes. Der Jurist studierte zunächst Rechtswissenschaften und war unter anderem Geschäftsführer der Regionalkammer Plauen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz. Auf die neue Tätigkeit bereitete er sich in den vergangenen Monaten intensiv vor.

Zu den anstehenden Aufgaben sagte er: "Der Start des 'Vogtlandnetz 2019+' war und ist die größte Umwälzung in der 25-jährigen Geschichte des ZVV. Dank der Anstrengungen und der Einsatzbereitschaft aller Beteiligten ist das hervorragend gelungen." Deshalb sei es nicht erforderlich, alles neu zu erfinden. Viel mehr, so Barth weiter, will man im Teamwork an der einen oder anderen Stelle einiges nachjustieren und dabei die Hinweise der Fahrgäste und Verkehrsunternehmen beachten. Die Vernetzung von Straßenbahn, Bus und Zug in der Region soll so weiter verbessert werden. "Dazu gehört auch, das Vogtland wesentlich besser in den überregionalen Schienenverkehr einzubinden", fordert Michael Barth abschließend.