Kuhbergturm und Schloss sollen in die Kur

Sanierung Pläne für die Erhaltung und Instandsetzung von Sehenswürdigkeiten

Netzschkau. 

Netzschkau. Neue Pläne gibt es für den Kuhbergturm und das Netzschkauer Schloss samt Schlosspark. Es geht um beide Gebäude, an denen etwas getan werden muss, erklärt der Netzschkauer Bürgermeister Mike Purfürst. Man müsse die Substanz erhalten, bevor die Schäden noch größer werden.

"Am Kuhbergturm war eine Notsicherung nötig." Die Hohlräume in den Mauern mussten verfugt werden, um Halt zu geben. Es sei auch zu wenig, nur Ausbesserungen zu machen, so der Stadtchef. Es sei besser, perspektivisch zu handeln und zu schauen, dass man mit Fördermittel zu Gange kommen kann. Beide Gebäude sollen langfristig gesehen saniert werden. "Dafür müssen wir konzeptionell vorgehen."

Im Schloss befindet sich noch feudales Mobiliar

Das Schloss Netzschkau ist ein repräsentativer Rechteckbau mit Rund- und Viereckturm, um 1490 von Caspar Metzsch errichtet. Im Schloss befinden sich heute noch teilweise Möbel und Gemälde von der feudalen Ausstattung. Alljährlicher Anziehungspunkt ist die Schlossweihnacht am dritten Advents-Wochenende. Der Kuhbergturm bei Brockau ist 21 Meter hoch. Das innere Mauerwerk besteht aus Ziegeln und das äußere Mauerwerk aus Münchberger Granit. Der Aussichtsturm war im Jahr 1900 von Juni bis Oktober - so weiß man - für damals für 28.600 Mark errichtet worden.

Nach der Fertigstellung des Kuhbergturmes loderte auf der Spitze ein Feuer, welches weithin zu sehen war. Da es durch die Hitze das Mauerwerk schädigte, wurde die Feuerpfanne später aus dem Aussichtsturm wieder entfernt.

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