6 Millionen: Wohin damit? - Waldenburg diskutiert

Haushalt 330.000 Euro an Kredit-Rückzahlungen geplant

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Im Rathaus in Waldenburg hat die Debatte zum Haushaltsplan begonnen. Foto: Frenzel

Waldenburg. In der Töpferstadt hat die Diskussion zum Haushaltsplan für 2017 begonnen. Kämmerin Ute Warmuth stellte das Zahlenwerk in dieser Woche den Stadträten vor. Der Etat mit einem Volumen von rund sechs Millionen Euro kann nur durch einen Griff in den (städtischen) Sparstrumpf ausgeglichen werden. Die Debatte soll am Dienstag zur Sitzung des Technischen Ausschusses und am 14. März zur Beratung des Verwaltungsausschusses fortgesetzt werden. Die beiden Sitzungen beginnen jeweils 18 Uhr.

Fest steht: Obwohl die Kreisumlage von Waldenburg erstmals über die magische Zahl von einer Million Euro steigt und rund 330.000 Euro für die Tilgung von Krediten ausgegeben werden sollen, plant die Töpferstadt in diesem Jahr etliche Investitionen. Das Geld fließt in verschiedene Immobilien in Waldenburg.

Die Heizzentrale im Rathaus wird für 29.600 Euro auf Erdgas umgestellt. Die Altstädter Grundschule bekommt eine neue Hausalarmanlage. Dafür müssen rund 21.750 Euro ausgegeben werden. Die Trockenlegung und Erneuerung des Museums am Geschwister-Scholl-Platz kostet rund 59.900 Euro. Zudem stehen im Entwurf des Haushaltsplanes die Mittel für das Freibad und das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz". Der Spielplatz in Niederwinkel soll - für rund 5.000 Euro - mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden. Dagegen ist für den Spielplatz, den sich Eltern in Franken wünschen, noch kein Geld eingeplant.

"Der Haushaltsplan ist nicht unbedingt berauschend", sagte Bernd Pohlers mit Blick auf die vielen fixen Umlagen, an denen die Töpferstadt - wie viele andere Kommunen - nichts ändern kann. Wenn es in der Diskussion zum Zahlenwerk keine Überraschung gibt, soll es zur Sitzung des Stadtrates am 21. März zur Beschlussfassung kommen. Danach muss die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Zwickau den Etat noch genehmigen.