Collins will noch einen Stürmer

Eishockey Wunschkandidat ist sogar ein Ex-Crimmitschauer

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Der neue Trainer Kim Collins (Mitte) fordert noch personelle Verstärkung. Was können Gesellschafter Ronny Bauer (links) und Geschäftsführer Jörg Buschmann (rechts) machen? Foto: Frenzel

Crimmitschau. Das ist ein klarer Auftrag von Trainer Kim Collins: Der Deutsch-Kanadier fordert von Geschäftsführer Jörg Buschmann und Gesellschafter Ronny Bauer noch personelle Verstärkung für seinen (kleinen) Kader. "Wir brauchen unbedingt noch einen Stürmer, damit es in der Offensive einen Konkurrenzkampf gibt", sagt Kim Collins. Im Eispiraten-Budget steht nach Aussage der Verantwortlichen noch Geld für einen weiteren Spieler zur Verfügung.

Ein Ex-Crimmitschauer ist einer der Wunsch-Spieler

Ganz oben auf der Wunschliste taucht der Name von Matt MacKay auf. Der Deutsch-Kanadier hat ein konkretes Vertragsangebot auf dem Tisch liegen. Er stürmte bereits in der Saison 2014/15 für Crimmitschau. Die letzten beiden Spielzeiten stand der 26-jährige Center für die Augsburger Panther auf dem Eis. Momentan ist er vereinslos und prüft die verschiedenen Optionen.

Es bleiben auch noch Verletzungssorgen

Mit Verspätung ist auch der finnische Stürmer Ossi Saarinen zum Team gestoßen. Er hat sich zu Beginn der Woche über Familienzuwachs gefreut und sollte bei der dreitägigen Dänemark-Reise am Wochenende sein Debüt geben. Die Eispiraten-Cracks trafen am Samstag in Odense auf Rungstedt IK. Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) folgte noch die Partie beim dänischen Rekordmeister Herning Blue Fox.

"Wichtig ist, dass wir gegen starke Kontrahenten vor allem in der Defensive sicher stehen", sagt Kim Collins, der bereits die ersten verletzten Spieler beklagen muss. André Schietzold (Knochenabsplitterung an der Hand) muss pausieren. Der Einsatz von Christoph Kabitzky (Prellung am Fuß) ist fraglich. Auch die Nachwuchstalente Willy Rudert und Victor Braun sind nicht mit nach Dänemark gefahren.