Damit die Obstbäume gesund wachsen können

Kleingärtner Experten zeigen wo die Schere angesetzt werden muss

Zwickau. 

Zwickau. Worauf Kleingärtner beim Frühjahrsschnitt ihrer Obstbäume achten sollten, darüber informierten Fachberater der Kreisverbände der Kleingärtner des Landkreises und der Stadt Zwickau am Sonnabend im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion. Etwa 100 Wissbegierige kamen dazu in die Anlagen "Maxhütte" und "Eckersbacher Höhe".

Fachberater Frieder Schubert hatte schon im Vorfeld mit vielen Teilnehmern gerechnet. "Derartige Veranstaltungen sind nach unseren Erfahrungen immer gut besucht. Die Leute können zwar in Zeitschriften oder inzwischen auch dem Internet viel nachlesen. Aber das ersetzt nicht das eigene Erleben und die Eindrücke bei den Schnittdemonstrationen. Außerdem können wir an Ort und Stelle individuell auftretende Fragen sofort beantworten", sagte der 74-jährige Experte.

Tipps für die richtige Stutzung

In den Wochen, bevor der Saft in die Zweige schießt, sei die beste Zeit für den Schnitt der Bäume. Der sollte in aller Regel bis Ende März abgeschlossen sein. "Wichtig ist außerdem - und darauf weisen wir auch bei unseren Anleitungen hin - den Sommerschnitt nicht zu vergessen. Dabei werden unter anderem die frischen 'Wasserschosser' mit der Hand herausgerissen. Durch das Herausreißen werden an diesen Stellen die schlafenden Knospen, die später wieder austreiben würden, gleich mit entfernt", so der Tipp des Fachberaters. Für ihn sind die regelmäßigen Informationstreffen zum Obstbaumschnitt mehr als eine Serviceleistung für Kleingärtner.

"Uns kommt es darauf an, die echte kleingärtnerische Nutzung der Parzellen noch mehr in den Mittelpunkt zu rücken und die Lust am Gärtnern zu wecken. Mindestens zwei Obstbäume sollten auf jeder Parzelle stehen. Welche Sorten, kann jeder Gartenfreund nach eigenem Belieben entscheiden", sagte Frieder Schubert.