Dieser Mann macht seinen Garten zum Park

frühling 76-Jähriger hütet mehr als 1.000 Gewächse

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Die ersten Rhododendren und und Azaleen blühen bereits im Gartenpark von Jörg Grothe. Foto: A. Wohland

Reinsdorf/Wilhelmshöhe. Immer Anfang Mai geben sich die Schaulustigen auf dem Grundstück von Jörg Grothe in Reinsdorf/Wilhelmshöhe die Klinke in die Hand. Grund ist die Blütezeit der Rhododendren und Azaleen. "Obwohl schon jetzt die Knospen zahlreicher Gewächse aufgeplatzt sind, steht der richtige Blütenrausch in diesen Tagen erst noch bevor. Dann wird sich mein Garten wieder in ein regelrechtes Meer aus tausenden verschiedenfarbigen Blüten verwandeln", verspricht der 76-Jährige.

Mehr als 1.000 verschiedene Gewächse auf 7.500 Quadratmetern

1980 begann er damit, sich seinen lange gehegten Wunsch von einem parkähnlich gestalteten Garten zu erfüllen. Was aus diesem Traum entstanden ist, sorgt mittlerweile deutschlandweit für Interesse und lockt Scharen von Besuchern an. Auf einer Fläche von etwa 7.500 Quadratmetern tummeln sich mehr als 1.000 verschiedene Gewächse. Darunter auch etwa 250 Rhododendren und Azaleen. Die erwachen jetzt zu einem Farbspektakel, das weit und breit einzigartig ist. Große und kleine Blüten in den unterschiedlichsten Farben und Schattierungen ziehen die Blicke auf sich.

Garten steht für alle offen

Das Besondere: Jörg Grothe teilt diesen Anblick gerne mit seinen Zeitgenossen. "Sonntags ist Ruhetag. Aber ansonsten steht der Garten für Besucher offen. Ich freue mich, wenn die Leute kommen, sich hier umschauen und vielleicht Zeit für einen kleinen Erfahrungsaustausch finden", sagt er. Jörg Grothes harmonisch gestaltete Parklandschaft kann auch außerhalb der Blütezeit von Rhododendren und Azaleen mit vielen Besonderheiten aufwarten. Das hängt damit zusammen, dass sich der passionierte Freizeitgärtner schwerpunktmäßig dem großen Feld ostasiatischer und nordamerikanischer Gehölze widmet.

Jörg Grothe, Grubenweg 14, Reinsdorf/OT Wilhlemshöhe.