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Lichtensteiner Athlet hofft auf echte Wettkämpfe

Eisschnelllauf Trotz ausbleibender Wettkampfreisen ist die Zeit mit der Familie knapp

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Eisschnellläufer Nico Ihle geht trotz der schwierigen Situation motiviert ins neue Jahr. Nach einer kurzen Weihnachtspause hat der 35-Jährige zuletzt schon wieder in Erfurt trainiert, denn dort gibt es derzeit die besten Bedingungen. Die Bauarbeiten an der Eisbahn in Chemnitz, wo Ihle normalerweise regelmäßig aktiv ist, haben sich verzögert.

"Ich hoffe, dass die Europameisterschaft Mitte Januar in Holland stattfinden kann", sagt Ihle, der mit seiner Frau und den drei Kindern in Lichtenstein wohnt. Durch die Corona-Pandemie gab es in dieser Saison bisher keine Weltcups. Geplant ist, dass die EM und weitere Wettbewerbe auf der Bahn in Heerenveen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen ausgetragen werden können. Die Sportler müssen dann mehrfach getestet werden und dürfen das festgeschriebene Areal nicht verlassen.

Das Training war in den vergangenen Wochen trotz der erschwerten Bedingungen intensiv. "Ich fühle mich wirklich fit", sagt Ihle, der mit 35 Jahren bereits einer der ältesten Eisschnellläufer ist. Die Reisen quer durch die Welt gab es in den vergangenen Monaten für ihn zwar nicht, aber durch das Training in Erfurt, wo Ihle dann auch wohnt, ist die Zeit mit der Familie trotzdem eher rar.

Ein großes Ziel hat der Athlet, der als Sportsoldat bei der Bundeswehr angestellt ist, auf jeden Fall. Er will unbedingt im Jahr 2022 bei den Olympischen Spielen in Peking dabei sein. Es wäre für Nico Ihle die vierte Olympiateilnahme nach Vancouver, Sotchi und Pyeongchang. Sein bestes Olympiaresultat war ein vierter Platz in Sotchi im Jahr 2014.



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