Mediencafé öffnet seine Türen in Kirchberg

Eröffnung Projekt bringt ältere und junge Smartphone-Nutzer zusammen

Kirchberg. 

Kirchberg. Die Welt der Technik ist heutzutage ungeheuer schnelllebig und facettenreich. Oftmals resignieren speziell ältere Menschen vor Neuerung, weil es einfach an jemanden fehlt, der ihnen die eine oder andere Sache verständlich erklären kann. Und genau das haben sich die Organisatoren des Kirchberger Medien-Cafés auf die Fahne geschrieben. Am Donnerstag öffnete es im Familienzentrum "Haus der Parität" erstmals seine Türen.

Zahlreiche Medienerfahrene baten ihre Hilfe an

Die Tatsache, dass sich gleich an diesem Tag rund 40 Interessierte einfanden, freute insbesondere Julia von Ochsenstein, Leiterin der Einrichtung. "Wir hatten natürlich auf einen regen Zuspruch gehofft. Ganz besonders wichtig war uns in diesem Zusammenhang, dass Alt und Jung hier aufeinander treffen, voneinander lernen und profitieren können", sagte sie. Um das ehrgeizige Vorhaben eines gemeinsamen generationsübergreifenden Medienbildungsangebot in Kirchberg zu schaffen, setzten sich vier Partner an einen Tisch.

Neben der Stadt Kirchberg sind auch das Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus des Vereines SBBZ , die Kinder- und Jugendwohngruppe des FAB und die Volkshochschule Zwickau mit im Boot. Sie beteiligen sie sich am Projekt "Communal Media", das von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien gefördert wird. Als erstes gemeinsames Vorhaben älterer und junger Smartphone-Nutzer steht in den kommenden Wochen die Gestaltung eines Kirchberg-Kalenders auf dem Programm.

Wie sehen jung und alt ihre Heimatstadt?

Anlässlich des Altstadtfestes soll er der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dabei dürfte interessant sein, wie unterschiedliche Generationen ihre Heimatstadt sehen und welche Dinge sie für Wert halten, um sie mit der Kamera ihres Smartphones festzuhalten. Das Medien-Café hat zwei Mal im Monat geöffnet.