Nun wartet die Deutsche Meisterschaft

Futsal Karl-May-Städter sind wieder NOFV-Meister - Testspiele gegen tschechische Futsal-Teams geplant

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Das siegreiche VfL-Team wurde von Rainer Milkoreit (rechts) geehrt. Foto: Markus Pfeifer

Hohenstein-Ernstthal. Zum sechsten Mal in Serie hat sich das Futsal-Team des VfL 05 Hohenstein-Ernstthal den Titel in der Regionalliga des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) gesichert.

Das letzte Heimspiel am vergangenen Samstag gewannen die Karl-May-Städter locker gegen den Tabellenvierten FK Srbija Berlin, der ersatzgeschwächt angetreten war. Am Ende hieß es 10:1. Bis zur Pause hielten die sehr defensiv eingestellten Gäste gut mit, sodass es nur 3:1 stand.

VfL will auch die letzte Partie gewinnen

Da bisher alle 17 Regionalligaspielen gewonnen wurden, will der VfL unbedingt auch am kommenden Wochenende die letzte Partie beim Tabellenzweiten Preußen Berlin gewinnen. Die wird bereits ein guter Test für die Spiele um die Deutsche Meisterschaft im April, wo ganz andere Kaliber als in der Regionalliga auf den VfL warten.

Team ist bereit für Bundesliga

Die Auslosung der Partien soll im März erfolgen. "Wir wünschen uns natürlich ein Heimspiel", sagt Teammanager Heiko Fröhlich, der genau weiß, dass es einen großen Leistungssprung geben wird. In der Regionalliga war der VfL klar überlegen und wäre eigentlich reif für eine Futsal-Bundesliga. Die wird der Deutsche Fußballbund aber voraussichtlich erst 2020 starten.

Um für die Herausforderungen bei der Deutschen Meisterschaft, an der die acht besten Teams Deutschlands teilnehmen, gerüstet zu sein, plant der VfL 05 Hohenstein-Ernstthal im März Testspiele gegen tschechische Futsal-Teams.

In Deutschland ist der Futsal noch nicht genug entwickelt

Im Nachbarland ist der Futsal als weltweit einheitliche Hallenfußball-Variante schon viel weiter entwickelt als in Deutschland. Vor dem Heimspiel gegen Srbija Berlin wurden die Karl-May-Städter als Meister der Regionalliga geehrt. Zunächst gab es für Spieler und Betreuer die Siegermedaillen. Anschließend nahm Kapitän Christopher Wittig den Siegerpokal entgegen, der von NOFV-Präsident Rainer Milkoreit überreicht wurde.