Startet "Wolle auf Asphalt" auch in Amerika?

Film Germanistin Angelika Jansen war der Premierengast mit der weitesten Anreise

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Texanerin Angelika Jansen kam nach Zwickau zur Premiere des Filmes "Wolle auf Asphalt" des Regisseurs Eberhard Görner. Foto: LudmilaThiele

Zwickau. Angelika Jansen war bei der exklusiven Weltpremiere des Dokumentarfilms "Wolle auf Asphalt" am Samstag in Zwickau der Gast mit der weitesten Anreise.

Die in Görlitz geborene Germanistin wanderte 1968 in die USA aus, wo sie an der New Yorker Universität promovierte und bis 1991 deutsche Literatur unterrichtete. Parallel dazu baute sie zuerst in New York und später in Los Angeles eine Kunstgalerie auf.

Seit 1987 lebt sie jeweils eine Hälfte des Jahres in San Antonio, der zweitgrößten Stadt von Texas, und die zweite in Berlin. "Jetzt war ich zur Berlinale gekommen und da ich sehr eng mit dem Autor Eberhard Görner befreundet bin, wollte ich unbedingt die Premierein Zwickau erleben. Die Reise nach Zwickau hat sich absolut gelohnt, schon allein wegen des Filmes, aber auch, weil ich dabei neue Menschen kennengelernt habe", sagt Angelika Jansen, die Görners Film "Wolle auf Asphalt" in den USA bekanntmachen will.

Bekanntschaft machte sie beispielsweise mit dem Präsidenten des Schweizer Trabantclubs, Reinhard Müller. Der auch als einer der Protagonisten im Film zu sehen war.