Wasserwacht freut sich über neuen Transporter

Übergabe Helfer haben zwei Jahre lang Spenden für das neue Auto gesammelt

Werdau. 

Werdau. Die Helfer der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Koberbachtalsperre investieren viel Freizeit in das Ehrenamt. Mehr als 4900 Einsatzstunden als Rettungsschwimmer, Sanitäter oder Helfer leisteten die Mitglieder im zurückliegenden Jahr. Hinzu kamen rund 7000 Ausbildungsstunden. Ein Pensum, das nur mit Leidenschaft und Hingabe der rund 220 Mitglieder aus sieben Nationen zu leisten war.

Spenden machten es möglich

Damit diese Einsatzbereitschaft auch weiter erhalten und bei Bedarf ausgebaut werden kann, durften die Helfer vergangenen Freitag ein neues Fahrzeug in Dienst stellen: Einen Material- und Mannschafts-Transport-Wagen auf Basis eines VW T6-Allradfahrzeugs. Finanziert wurde der Transporter, der vorerst über vier Jahre geleast wurde, durch zahlreiche Spendenprojekte. Der Startschuss dafür erfolgte zum Tag der Deutschen Einheit 2016 in Dresden. Durch verschiedene Aktionen, wie Blutdruck- und Blutzuckermessständen, Tombolas und Kinderanimationen sowie durch eine Spende der Familie Schlegel aus Fraureuth kamen bisher schon 18.000 Euro zusammen.

Zusätzlich ausgestattet mit einer multifunktionellen Sondersignalanlage im Auftrag des DRK-Kreisverbandes und Digitalfunk durch den Rettungszweckverband Südwestsachsen steht nun ein zweites, leistungsfähiges Einsatzfahrzeug für Absicherungen, Ausbildungen und Großschadenslagen zur Verfügung.

Ein Ereignis, das gebührend gefeiert wurde. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) übergab einen Scheck über die erste Tankfüllung. Andreas Nöske, Geschäftsführer der GAZ Notstromsysteme aus Zwickau und zugleich Sanitäter der Wasserwacht, unterstützte das Projekt unter anderem durch ein modernes Navigationsgerät.