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Westsachsen

Werden die teuren Vorhaben umgesetzt?

Investitionen Baukosten in Lichtenstein steigen derzeit deutlich

Lichtenstein . In der "Stadt im Grünen" tut sich derzeit viel. Neben dem Millionenprojekt in der Innenstadt, wo der Kreisverkehr in der ersten Juli-Woche teilweise freigegeben werden soll, aber auf der angrenzenden Hartensteiner Straße auch in den nächsten Jahren noch gebaut wird, gibt es eine Reihe weiterer Projekte. Dafür wird viel Geld ausgegeben. Im Stadtpark wurde der neue Spielplatz übergeben, der ganz individuell aus Robinienholz gefertigt wurde und eine Zirkusmanage darstellt. Für die Spielgeräte wurden 20.000 Euro ausgegeben, die aus Spenden der Wohnungsgesellschaft und der Wohnungsgenossenschaft stammen.

Doppelt so teuer, wie gedacht

Rund 15.000 Euro flossen laut Bürgermeister Thomas Nordheim in Material für den Unterbau sowie Leistungen des Bauhofes bei der Vorbereitung. Ein Vielfaches teurer wird die neue Bachmauer an der Bachgasse. Hier werden demnächst drei Teilabschnitte erneuert, was insgesamt fast anderthalb Millionen Euro kostet. Die ursprünglichen Planungen lagen deutlich darunter, doch es gaben nur wenige Firmen Angebote ab, die dann auch sehr hohe Baukosten zur Folge haben. Da die Maßnahmen aber zur Hochwasserschadensbeseitigung gehörten, werden sie zu 100 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert. Teurer als ursprünglich gedacht wird auch die brandschutztechnische Ertüchtigung in der Kita "Flax und Krümel", wo anstelle ursprünglich geschätzter Kosten von rund 40.000 Euro nun mehr als 80.000 Euro fällig werden.

Haushaltsminus von 600.000 Euro

Die Kosten für die Sanierung der Rödlitzer Straße steigen ebenfalls, da Untersuchungen ergeben haben, dass hier wahrscheinlich "Wismut-Schotter" im Straßenunterbau vorhanden ist und entsorgt werden muss. Die Maßnahme verteuert sich daher vermutlich von rund 650.000 Euro auf prognostizierte 817.000 Euro. Belastungen für die Stadtkasse gibt es auch an andere Stelle, da das Haushaltskonsolidierungskonzept nicht in allen Bereich greift wie erwartet sowie geplante Einnahmen fehlen. Damit droht zum Jahresende ein Minus von rund 600.000 Euro im diesjährigen Haushalt.



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