1,8 Millionen in die Rettungswache Thalheim investiert

Rettung Betrieb der Rettungswache soll im Mai starten

Thalheim. 

Thalheim. Die neue Rettungswache in Thalheim an der B 180, die jetzt für 1,8 Millionen Euro gebaut worden ist, deckt vom Einzugsgebiet her von Burkhardtsdorf über Thalheim und Dorfchemnitz das Gebiet bis Zwönitz ab, erklärt Boris Altrichter, Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes Chemnitz-Erzgebirge. Stollberg wird bereits von Lugau aus abgedeckt. Der Standort Thalheim kommt neu dazu und soll später einmal die Kernwache in der Region sein, so Altrichter, der davon spricht, dass man durch Thalheim Lugau und Dorfchemnitz entlastet.

Trotz rückläufiger Zahlen in der Bevölkerung sei die Rettungswache von Nöten, sagt der Verbandsvorsitzende Sven Schulze: "Wir haben eine gesetzliche Hilfsfrist einzuhalten, die bei zwölf Minuten liegt. Bei einer älter werdenden Bevölkerung steigt auch die Inanspruchnahme der Hilfe."

"Ein beruhigendes Gefühl"

Man habe nicht mehr Fahrzeuge, sondern diese werden anders verteilt. In Thalheim werden drei Fahrzeuge stationiert. Ein Rettungswagen rund um die Uhr und zwei Krankenwagen im Tagschichtbetrieb. Der Rettungswache in Thalheim werden rund 20 Hilfskräfte zugeordnet werden, davon geht man aktuell aus, sagt Altrichter. Nach der symbolischen Einweihung jetzt sei man bestrebt, so früh als möglich mit der Rettungswache an den Start zu gehen. Die Rede ist vom Monat Mai. Bis dahin muss die Rettungswache noch vollständig eingeräumt werden und auch die gesamte EDV-Technik wird noch installiert.

Bianca Jattke wohnt mit ihrer Familie in unmittelbarer Nachbarschaft zur neuen Rettungswache. Die Thalheimerin sagt: "Wir haben uns durch den Bau überhaupt nicht gestört gefühlt. Wir freuen uns, dass die Rettungswache in Thalheim platziert worden ist. Es ist für uns auch ein beruhigendes Gefühl."