10. Historic Rallye Erzgebirge am 06. und 07. September 2019

oldtimer Die Jubiläumstour durch Sachsen und das Erzgebirge

Am vergangenen Freitag pünktlich um 09.30 Uhr begaben sich insgesamt 61 Oldtimer auf ihre zweitägige Entdeckungsreise durch Sachsen und das Erzgebirge und erkundeten die neue UNESCO-Welterbe-Region "Montanregion Erzgebirge"

Freitag

Pünktlich am Freitag um 09.30 Uhr wurde die Rallye durch den Landrat des Erzgebirgskreises, Herrn Frank Vogel und Herrn Michael Stötzer, Bürgermeister der Stadt Chemnitz in der Chemnitzer Innenstadt an den Rathaus-Passagen gestartet. Die Teams fuhren nach Bordbuch und absolvierten an beiden Tagen zahlreiche Wertungsprüfungen und Durchfahrtkontrollen an so schönen und interessanten Orten, wie zum Beispiel auf den Marktplätzen von Schneeberg und in Jöhstadt, in Gelenau und Zschopau.

Am Freitag ging es von Chemnitz über Lugau nach Zwickau zum Mittagsessen im Brauhaus Zwickau. Am Nachmittag stand dann das Highlight der Tour - der Besuch des Sachsenrings in Hohenstein-Ernstthal - auf dem Programm. Dort hatten die Teams die Möglichkeit, mit ihren Fahrzeugen die Rennstrecke zu testen.

Samstag

Am Samstag gab es dann wieder Erzgebirge pur. Die Strecke führte durch Gelenau und weiter nach Zschopau zum alten MZ-Gelände und rund um den "Dicken Heinrich" im Schloß Wildeck. Nach der Mittagspause in der Saigerhütte in Olbernhau stand am Nachmittag noch der Besuch des Markus-Röhling-Stolln in Annaberg-Buchholz auf der Tagesordnung. Überall trafen die Fahrer auf begeistertes Publikum. Selbst das trübe Wetter am Sonnabendvormittag brachte die Stimmung bei Zuschauern und Fahrern keinen Abbruch. Diese Stimmung begleitete die Fahrer den gesamten Tag und zog sich am Samstag weiter bis zum Endziel der Rallye.

Zur Zielankunft am Samstag auf dem Neumarkt in der Innenstadt von Chemnitz während der Chemnitzer Modenacht bereiteten viele begeisterte Chemnitzer und Gäste der Stadt ab 17.00 Uhr den Teilnehmern der Rallye einen würdigen Empfang.

Die Ältesten der Alten

Die ältesten Fahrzeuge waren in diesem Jahr zwei Ford A aus dem Jahr 1928, davon ein Team aus Flensburg. Das Starterfeld spiegelte ein breit gefächertes Spektrum der automobilen Entwicklung wieder. Es reichte wieder vom Ford A von 1928, BMW 326 Cabrio von 1939, verschiedene EMW Modelle, verschiedenen Mercedes-Modellen bis hin zu Trabant, Skoda, und Wolga und einem sehr seltenen Pobjeda SIM M20 aus dem Jahr 1957.

Den Gesamtsieg der Rallye holten sich in diesem Jahr das Team Mike und Christine Porstmann aus Dachau mit ihrem Mercedes-Benz 220 S Ponton, Baujahr 1958, zweiter wurden Oliver und Daniela Hauschild aus Dresden mit ihrem Caterham Lotos Super Seven, Baujahr 1991 und den dritten Platz belegten.