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Erzgebirge

100 Jahre Walter Kaaden: Interessenten kamen aus ganz Deutschland

Jubiläum Erinnerungen an den Leiter der MZ-Sportabteilung

Im Rahmen der Sonderausstellung "Rennsportlegenden - Walter Kaaden und Ewald Kluge" die noch bis zum 1. Dezember diesen Jahres das Motorradmuseum von Schloss Augustusburg bereichert, fand vergangenen Freitag in der Schlossgaststätte eine Gedenkfeier anlässlich des Geburtstages von Walter Kaaden statt, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Der MZ-Oberingenieur war als Leiter der ehemaligen Sportabteilung des Motorradbauers MZ Vater des seinerzeit schnellsten Zweitakters der Welt. Er wurde am 1. September 1919 in Pobershau geboren, er verstarb am 2. März 1996.

 

Seine Erfolge sind noch heute über die sächsischen Grenzen hinweg bekannt

 

Organisator war Christian Steiner aus Waldkirchen zusammen mit den Chemnitzern Bernd Uhlmann und Lutz Langer. Dabei hätte keiner von den dreien damit gerechnet, dass die Schlossgaststätte fast aus allen Nähten zu platzen drohte angesichts der überwältigenden Resonanz. Alle waren gekommen, um mit der Familie Kaaden das Jubiläum von Walter Kaaden zu feiern. Neben ehemaligen Rennfahrern und Geländesportlern, darunter Bernd Köhler, Harald Linke und Horst Lohr, waren auch Ex-MZ-Mitarbeiter sowie MZ-Liebhaber gekommen.

 

Auch aus den alten Bundesländern, wo die Motorrad-Marke MZ durchaus ein Begriff ist, waren Zuhörer angereist, darunter Jens Ehrhardt aus Eberdingen bei Stuttgart, der am 1. November wiederkommen will, wenn es um das "Rennfahrerdörfchen" Adelsberg geht. "Ich fand den Vortrag total klasse. Walter Kaaden und seine Erfolge mit den Zweitaktern in den 50er bis 80er Jahren sind heute noch weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt."



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