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3.600 Tonnen Kalk für Marienberg

Forst Reviere Marienberg, Gelobtland und Reitzenhain

Marienberg. 

Marienberg. Im Forstbezirk Marienberg wird wieder gekalkt. Diesmal sind Flächen in den Revieren Marienberg, Gelobtland und Reitzenhain an der Reihe. Etwa 3.600 Tonnen Kalk werden hier in den nächsten vier bis fünf Wochen ausgebracht.

Zirka 400.000 Euro wird die Maßnahme kosten. Das Geld stammt aus Fördermitteltöpfen. Eigentümer von Privat- oder Körperschaftswäldern bekommen ihre Flächen kostenlos gekalkt. Sie stehen in enger Verbindung mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst. Eine besondere Herausforderung stellt die Berücksichtigung der Moore, Hanglagen, Bachtälchen und offenen Landschaften dar. Diese dürfen nicht mit gekalkt werden. Den Piloten helfen modernste GPS-Technik und jede Menge Erfahrung.

Mit der Kalkung wird einer Versauerung entgegengewirkt

"Durchgeführt wird die Kalkung, um in den Boden gelangte Schadstoffe, vor allem Schwefeldioxid, zu kompensieren und einer weiteren Bodenversauerung entgegenzuwirken", erklärte Sascha Söhl vom Forstbezirk. Zurückzuführen sind die sauren Waldböden auf den enormen Schwefeldioxideintrag bis zur Wende. Auf Pilze und Beeren wirkt sich der Kalk nicht aus. Sie müssen vor dem Verzehr nur gewaschen werden. Naturfreunde sollten die gesperrten Waldgebiete meiden. Schließlich könnten mit dem Kalk auch Steine abgeworfen werden.



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